Service


Schader-Stiftung

Karlstraße 85
64285 Darmstadt
Deutschland

phone iconTelefon 06151-17 59 15
Fax iconTelefax 06151 - 17 59 25

URL http://www.schader-stiftung.de

Beschreibung

Die Schader-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Darmstadt. Sie finanziert ihre Fördertätigkeit aus den Erträgen des von Alois M. Schader gestifteten Privatvermögens.

Die Schader-Stiftung wurde 1988 gegründet.

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Gesellschaftswissenschaften. Die Stiftung will die Kommunikation und Kooperation zwischen den Gesellschaftswissenschaften und der Praxis sowie die Praxisorientierung in den Gesellschaftswissenschaften fördern.

Die Stiftung sieht ihre Aufgaben im

  • Initiieren: Fragen stellen und Ideen auf den Weg bringen
  • Kommunizieren: Akteure aus Wissenschaft und Praxis zusammenbringen
  • Moderieren: Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse fördern
  • Evaluieren: nach Ergebnissen fragen
  • Publizieren: Ideen, Erfahrungen und Ergebnisse verbreiten

Die Schader-Stiftung ist eine operativ arbeitende Stiftung und verwendet ihre Mittel in selbst konzipierten Förderaktivitäten. Sie fördert nicht auf Antrag hin und hat keine Programme zur Förderung von Fremdprojekten, ist aber offen für Anregungen. Sie führt ihre Projekte bevorzugt gemeinsam mit Kooperationspartnern durch.

Die Stiftung hat den Handlungsschwerpunkt "Wohnen".

Die Schader-Stiftung ist Projektgeschäftsstelle des vom BMBF geförderten Projektes "Zuwanderer in der Stadt" (Laufzeit 2004-2006), das sie gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem GdW - Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und dem InWIS - Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung durchführt. (siehe www.zuwanderer-in-der-stadt.de) Das Projekt will für die Akteure in Kommunalpolitik und -verwaltung sowie in der Wohnungswirtschaft Ansätze für die sozialräumliche Integration von Zuwanderern entwickeln, umsetzen und erproben.

Das Projekt ruht auf zwei Säulen, nämlich dem zehnköpfigen Expertenforum sowie einem Netzwerk aus acht Großstädten. Im Expertenforum haben in 2004 Wissenschaftler gemeinsam mit Praktikern Erkenntnisse zur sozialräumlichen Integration von Zuwanderern gebündelt und systematisiert.

Die „Empfehlungen zur stadträumlichen Integrationspolitik" der Experten wurden im Februar 2005 auf einem Kongress der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie stehen unter www.schader-stiftung.de/docs/empfehlungen_zur_stadtraeumlichen_integrationspolitik.pdf zum Download bereit.

Im Auftrag des Expertenforums sind zudem Expertisen zu Fragen der Integration unter allgemeinen und sozialräumlichen Gesichtspunkten entstanden, die in einem Sammelband über den Buchhandel oder unter www.schader-stiftung.de erworben werden können.

Mitglieder im Expertenforum des Projekts "Zuwanderer in der Stadt" waren:

Prof. Barbara John, ehem. Ausländerbeauftragte, Berlin ; Aydan Özoguz MdHB, Fachsprecherin: Migration, SPD-Fraktion Hamburgische Bürgerschaft; Prof. em. Dr. Erika Spiegel, Stadtsoziologin, Heidelberg; Prof. Dr. Walter Siebel, Stadtsoziologe, Univ. Oldenburg; Hans-Joachim Schlößl, Leiter des Amts für Wohnen und Stadterneuerung, Nürnberg; Dierk Hausmann, Fachbereichsleiter im Stadtplanungsamt, Frankfurt/ Main; Gerd-Reiner Voss, Leiter des Amts für Wohnungswesen, Hagen; Willi Hoppenstedt, Geschäftsleitung der SAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft und GWG Hamburg; Bernhard Spiller, Ltd. Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte Wohnungs- und Ent-wicklungsgesellschaft mbH, Frankfurt/ Main; Manfred Krause, Vorstandsmitglied des Spar- und Bauvereins Solingen eG.

Seit ihrer Veröffentlichung im Februar 2005 nutzen Kommunalverwaltungen und Wohnungsunternehmen aus acht kooperierenden Großstädten die Ergebnisse des Expertenforums, um daraus Strategien und Handlungsmöglichkeiten für die eigene Praxis vor Ort zu entwickeln.

Das Projekt „Zuwanderer in der Stadt" organisiert besonders den Austausch unter den Städten des Praxis-Netzwerks mit dem Ziel, dass jede beteiligte Stadt von den langjährigen Erfahrungen der jeweils anderen Städte profitieren kann.

Dem Praxis-Netzwerk gehören an: Berlin-Mitte, Essen, Frankfurt a.M., Hamburg, Hannover, Mannheim, München und Nürnberg.