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23.10.2008 - 24.10.2008

PolarCLIMATE des ERA Net EUROPOLAR

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Forschung im Bereich der klimarelevanten Polarforschung im Rahmen des Förderprogramms PolarCLIMATE des ERA-Net "EUROPOLAR".

Zur Gründung einer europäischen Partnerschaft in der polaren Klimaforschung wird das PolarCLIMATE-Programm aufgelegt. Das Programm trägt dazu bei, eine gemeinsame strategische Planung für die polare Klimaforschung zu entwickeln, und vollzieht damit einen ersten Schritt zu einer gemeinsamen Implementierung von Programmen und der vollen Nutzung der Forschungs- und Klimabeobachtungs-stationen in Arktis und Antarktis. Der Katalog der gemeinsamen Forschungsthemen ist von einem Expertengremium entwickelt worden, das die europäischen Förderinstitutionen benannt haben. Planungen und laufende Untersuchungen in den Polargebieten wie z.B. ICARP II, ACIA , IPCC und IASC-SCAR wurden bei der Themenwahl für die erste Förderbekanntmachung berücksichtigt. Somit stehen aktuelle Forschungsarbeiten an, die für die Wissenschaft, die Öffentlichkeit und die Regierungen gleichermaßen bedeutsam sind. Die Europäische Kommission hat kürzlich die strategische Bedeutung gemeinsam entwickelter Programme für ganz Europa hervorgehoben. Das PolarCLIMATE-Programm gilt als Test zur Identifizierung strategisch wichtiger gemeinsamer Forschungsschwerpunkte und deren Finanzierung. Mit dem PolarCLIMATE–Programm werden auch die ersten Schritte unternommen, einen europäischen Beitrag zur Errichtung eines arktischen und antarktischen Überwachungsnetzes zu liefern, in dem flächenbezogene Forschungsarbeiten unterstützt und mit laufenden Initiativen wie SAON (Sustained Arctic Observing Networks , s. http://www.arcticobserving.org.) und INFRAPOLAR (des European Polar Board) verknüpft werden.

Das PolarCLIMATE-Programm soll die Effizienz und Wirksamkeit der nationalen Förderung von strategischer polarer Klimaforschung steigern, indem die Zusammenarbeit zwischen den hierfür verantwortlichen Fördereinrichtungen verbessert wird. Die gemeinsame Programmentwicklung im Rahmen eines "Virtual Common Pot"-Finanzierungsmodels (s. u.) zielt auf Forschungsfelder wie den Klimawandel in den Polargebieten, die für ganz Europa oder große Teile davon strategisch bedeutsam sind. Bei einer fragmentierten öffentlichen Forschungsprogrammentwicklung könnten hingegen nur geringer wertigere Ergebnisse erzielt werden. Dieses Programm greift breit angelegte wissenschaftliche Themen von europäischer oder globaler Bedeutung auf. Der Zugang zu den nationalen arktischen und antarktischen Forschungsstationen soll erleichert und ihre Kapazitäten voll ausgeschöpft werden. Die Zukunft Europas in den kommenden Jahrzehnten wird davon abhängen, wie Europa auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen reagiert. Diese Herausforderungen umschließen auch die durch den Klimawandel heraufziehenden Gefahren.
PolarCLIMATE ist das erste gezielte Polarforschungsprogramm, in dem mehr als 18 Nationen an einem gemeinsamen Förderprogramm mitwirken, das vergleichende Studien der beiden Polargebiete umschließt sowie die Untersuchung der Antriebskräfte und die Auswirkungen des Klimawandels auf Arktis und Antarktis

http://www.esf.org/polarclimate

Links

Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes


easy - Das Antrags- /Angebotsverfahren

Das elektronische Antrags-/Angebotssystem erleichtert die Beantragung einer Projektförderung durch die Möglichkeit, Anträge am PC unter Nutzung integrierter Hilfefunktionen zu erstellen und auszudrucken.

(URL: https://foerderportal.bund.de/easy/)


Der BMBF-Formularschrank

Im BMBF-Formularschrank finden Sie weitere Informationen, wie Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen.

(URL: https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf&menue=block)


Förderdatenbank

Die Förderdatenbank des Bundes beim BMWi gibt einen aktuellen Überblick über Förderprogramme des Bundes, der Länder und der EU für die gewerbliche Wirtschaft. Sie enthält die vollständigen Richtlinientexte sowie zusätzliche, vertiefende Informationen.

(URL: http://db.bmwa.bund.de/)

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