Dennoch entstehen neunzig Prozent des weltweiten Wissens außerhalb Deutschlands. Für Innovationen und hochwertige Arbeitsplätze in Deutschland ist es erforderlich, dieses weltweit vorhandene Wissen besser für den Standort Deutschland verfügbar zu machen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss Deutschland auf wichtigen ausgewählten Forschungsgebieten zu einem Knotenpunkt in der weltweiten Wissensproduktion und deren Umsetzung werden. Vor diesem Hintergrund sieht die Bundesregierung unter der Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in einer verstärkten Internationalisierung des Forschungs- und Entwicklungsstandorts Deutschland ein wichtiges Ziel.
Durch gezielte Marketingaktivitäten sollen gemeinsam mit universitären und außeruniversitären Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, FuE-Netzen und forschenden Unternehmen die Stärken des Standorts Deutschland im Bereich Forschung und Entwicklung international vermarktet werden. Dabei kommt den in der High-Tech Strategie der Bundesregierung definierten Technologiesektoren eine besondere Bedeutung zu.
Als langfristiges Ziel soll der Bekanntheitsgrad sowie die Attraktivität des FuE Standorts Deutschland gesteigert werden, um zu einer ersten Adresse für die besten Forscher und für FuE-Investitionen aus aller Welt zu werden und Deutschland zu einem führenden internationalen FuE-Dienstleistungszentrum auszubauen.
Mittelfristig sollen mit dieser Bekanntmachung zur Umsetzung von Marketingmaßnahmen im Themenfeld Ressourceneffizienz in der Produktion (Green Production Technologies) folgende operationale Ziele erreicht werden:
Diese Bekanntmachung richtet sich an thematische Innovationsnetze und Cluster aus den Produktionstechnologien, die sich im Ausland mit einer schlüssigen Strategie zur Vermarktung ihrer Fachkomptenz und ihrer technischen Lösungen auf dem Gebiet der Ressourceneffizienz in der Produktion präsentieren, sowie an Bildungsanbieter, die auf diesem Gebiet entsprechende Schulungs- und Bildungsangebote im Ausland vermarkten wollen. Diese können für gezielte Marketingmaßnahmen zur Vorbereitung der Markterschließung, zur Akquise von FuE-Aufträgen oder zur Rekrutierung von qualifiziertem Personal eine Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung beantragen. Wünschenswert ist dabei, dass die thematischen Innovationsnetzwerke und Cluster möglichst Einrichtungen von der Grundlagenforschung über FuE-Institute bis hin zu FuE-orientierten Unternehmen abdecken. Bildungsanbieter können auch Einzelanträge stellen.
Die Aktivitäten im Rahmen der 18-monatigen Kampagne für Ressourceneffizienz in der Produktion (Green Production Technologies) werden in die übergeordnete Initiative "Research in Germany - Land of Ideas" eingebunden, mit der für den FuE-Standort Deutschland in seiner Gesamtheit geworben wird. Hierunter fallen u.a. Veranstaltungen in den jeweiligen Zielländern oder die Erstellung übergreifender zielgruppenspezifischer Marketingmaterialien (Broschüren, Internetportal etc.). Sowohl bei öffentlichen Auftritten als auch bei den im Zusammenhang mit der Maßnahme erstellten Marketingmaterialien muss erkennbar sein, dass es sich um ein Projekt der BMBF-Kampagne handelt (Verwendung der Wort-Bild Marke "Research in Germany - Land of Ideas"). Die Teilnahme an einer Leitmesse - ggf. auch außerhalb der eigenen Zielländer - im Rahmen eines BMBF-Gemeinschaftsstandes ist für alle ausgewählten Projekte verpflichtend.
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