06.08.2010 - 15.10.2010
Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf (RiSKWa)
Bekanntmachung des Bundesministerium für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet "Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf" im Rahmen des Förderprogramms "Forschung für nachhaltige Entwicklungen"
Angestrebt wird die Entwicklung innovativer Technologien und
wissenschaftlicher Konzepte zum Risikomanagement von neuen Schadstoffen
und Krankheitserregern. Der hier beschriebene Förderschwerpunkt soll
einen Beitrag leisten, die Risiken zu erkennen, Technologien bzw.
Strategien zu ihrer Vermeidung bzw. Verringerung zu entwickeln sowie
Bildungs- und Kommunikationsmaßnahmen für die Etablierung eines
effektiven Risikomanagements und eines vorsorgenden Umwelt- und
Gesundheitsschutzes zu erarbeiten.
Gefördert werden ausgewählte Forschungsvorhaben in folgenden Themenfeldern:
1. Risikocharakterisierung und -management
2. Technologien zum Emissions-/Immissionsmanagement
3. Kommunikations- und Bildungsmaßnahmen
Bevorzugt werden integrierte Ansätze, die eine Kombination der drei
Themenfelder in ihren Untersuchungen anstreben. Innovative
Einzelbeiträge zu den Themenfeldern 1. und 2. sind möglich. Bei
Einzelbeiträgen soll ggf. eine Kopplungsfähigkeit an andere
Themenfelder dargestellt werden. Themenfeld 3 (Kommunikations- und
Bildungsmaßnahmen) kann nur in Kombination mit Themenfeld 1 und/oder 2
gefördert werden.
Neben der Förderung der drei wissenschaftlich-fachlichen
Themenfeldern ist auch ein wissenschaftliches Begleitprojekt
vorgesehen. das in enger Abstimmung mit dem BMBF und dem Projektträger
inhaltliche und organisatorische Aufgaben wahrnehmen soll. Zu den
Aufgaben gehören:
- Vergleichende wissenschaftliche Analyse und Synthese der laufenden Verbundprojekte innerhalb der Fördermaßnahme,
- die Gewährleistung inhaltlicher Abstimmungen innerhalb der
BMBF-Fördermaßnahme sowie mit entsprechenden Aktivitäten auf nationaler
bzw. internationaler Ebene,
- die Vorbereitung und Durchführung von Arbeitstreffen, Diskussionsforen und Statusseminaren,
- der Aufbau und Betrieb einer Internetplattform zur Information von Wissenschaft und Praxis über laufende Forschungen,
- die Erarbeitung und Bereitstellung von Informationsmaterialien zum
Förderschwerpunkt und zu innerhalb der Fördermaßnahme erreichten
Ergebnissen.
Für die Projekte ist eine durchschnittliche Laufzeit von drei Jahren vorgesehen.
Das wissenschaftliche Begleitprojekt kann als Einzelbeitrag oder in
Kombination mit einem wissenschaftlich-fachlichen Themenfeld
eingereicht werden.
URL
http://www.bmbf.de/foerderungen/15090.php