Berlin, 2.11.2010. Heute eröffnete Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Konferenz „Forschung für Nachhaltigkeit – International“ in der axica in Berlin. Ziel der Konferenz ist die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zur Schaffung nachhaltiger Innovationen. 500 Experten aus mehr als 20 Ländern werden in den kommenden drei Tagen über die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit in der Nachhaltigkeit sowie über aktuelle Innovationen für den Klima- und Ressourcenschutz diskutieren.
Im Rahmen der Eröffnung dieses 7. BMBF-Forums für Nachhaltigkeit zeichnete Schavan 20 junge Wissenschaftler aus aller Welt mit dem „Green Talents Award“ aus. Der Preis, den das BMBF dieses Jahr zum zweiten Mal verliehen hat, richtet sich an herausragende wissenschaftliche Talente, die mit ihren Forschungsarbeiten nachhaltig zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel, schwindende Energieressourcen und massive Umweltverschmutzung beitragen können.
Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Deutschland
„Nachhaltigkeit ist längst so etwas wie ein Grundwert in öffentlichem und politischem Handeln geworden.“
„Nachhaltigkeit wird nicht erreicht durch Handeln innerhalb nationaler Grenzen. Es geht nur im internationalen Austausch.“
„Wir brauchen mehr Forschung und Bildung. Deswegen investiert die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode 12 Mrd. € mehr in Forschung und Bildung als bisher.“
„Wir wollen die internationale Zusammenarbeit in der Forschung für Nachhaltigkeit stärken.“
„Mit Celitement lassen sich bis zu 50% der CO2 Emissionen gegenüber der Herstellung herkömmlichen Zements erreichen.“
„Vor kurzem wurde der Grundstein für die Pilotanlage für den neuen Zement Celitement gelegt.“
„Forscher brauchen Verbündete. Gerade wir als mittelständisches Unternehmen, bei dem Entscheidungen schnell getroffen werden, können diese Rolle einnehmen.“
„Wir wollen eine nachhaltige Landwirtschaft durch reduzierten Einsatz von Dünger und Pestiziden erreichen. Seit vielen Jahren wird mit Unterstützung des BMBF an der Pflanzenstärkung mit Mikroorganismen geforscht.“
„In den chinesischen Universitäten ist viel an Know-How über Pflanzenstärkung mit Mikroorganismen vorhanden.“
„Das Schöne an so einem internationalen Projekt ist, dass man selbst durch diesen Austausch sehr viel lernt.“
Registrieren Sie sich für unseren aktuellen FONA-Newsletter! Newsletter abonnieren (URL: http://www.fona.de/de/newsletter.php")
FONA-Netzwerk
Sind Sie bereits Akteur im FONA-Netzwerk? Hier können Sie sich eintragen. Anmeldung zum FONA-NETZWERK (URL: https://www.fona.de/de/akteursanmeldung.php)