Für ihre nachhaltige Betriebsführung hat die Handwerkskammer für
Oberfranken (HWK) folgenden Unternehmen das QuH-Siegel verliehen:
Alfred Schweizer Kunststoffzerspanung (Gemünda), Bäckerei-Konditorei
Motschmann (Neustadt), Hans-Joachim Bär Heizungsbau (Meeder), K+S
Raumpflegeservice (Rödental), KLM-Technik (Grub am Forst),
Orthopädie-Schuhtechnik Jürgen Schkade und Stelzner Metallbau (beide
Coburg).
Joachim Grosch, selbst zertifizierter Bäckermeister, appellierte an die
öffentliche Hand, bei Ausschreibungen die QuH-Betriebe den
Billiganbietern vorzuziehen. Landrat Karl Zeitler versprach, den Wunsch
an die Bürgermeister im bayerischen Gemeindetag weiterzugeben. "Die
Firmen mit QuH-Gütezeichen dürfen keine Nachteile haben", sagte
Zeitler.
Der QuH ist eine Interessengemeinschaft von Handwerkern, die den Erfolg
ihrer Unternehmen verbessern wollen, indem sie ihren Betrieb nachhaltig
führen. Das hat auch Kostenvorteile: Die Erfassung der
betriebsrelevanten Umweltgesetze erleichtert den Umgang mit Behörden
und erhöht die Rechtssicherheit. Außerdem profitieren die Betriebe von
Dienstleistungen wie Präsentationen in der lokalen Presse oder Hilfen
bei Messeauftritten.
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