30.06.2004

Forschungsinstitute des ökoforum begrüßen die Verabschiedung des neuen Forschungsprogramms für Nachhaltigkeit

Das ökoforum – ein Zusammenschluss der sieben führenden ökologisch orientierten Think Tanks aus dem deutschsprachigen Raum - begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, ihre Forschungsförderung zukünftig verstärkt am Leitbild der nachhaltigen Entwicklun

Quelle: ökoforum
Mit dem heute von Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn im Kabinett vorgestellten Forschungs-Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltigkeit“ konzentriert sich die Forschungsförderung der Bundesregierung systematisch auf die Erforschung der drängendsten Nachhaltigkeitsprobleme und ihrer Lösungen. Beispiele sind Klimaschutz, zukunftsfähige Globalisierung, innovative Technikgestaltung oder die dauerhafte Nutzung der natürlichen Ressourcen. Zugleich wird mit dem Programm die Pionierleistung der Institute des ökoforum anerkannt, die seit Jahren im Feld der Nachhaltigkeitsforschung arbeiten und auf eine Stärkung dieser Forschung drängen.

Ziel der Förderung der Nachhaltigkeitsforschung ist es, die notwendige Wissensbasis für gesellschaftliches Handeln auf dem Weg zu einer Nachhaltigen Entwicklung aufzubauen und Effizienz und Exzellenz auch im europäischen und internationalen Rahmen zu erlangen. Eine Vorraussetzung hierfür ist, die beiden Forschungszugänge des neuen Programms - den der Erkenntnisorientierung und den der Handlungsorientierung - eng miteinander zu verzahnen.

Charakteristika der Nachhaltigkeitsforschung sind das Verstehen und Lösen von sozial-ökologischen Problemen, das Einbeziehen von gesellschaftlichen Akteuren und unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in die Forschung. Bei der Problemanalyse und bei der Entwicklung von unterschiedlichen Handlungsoptionen überwindet die Nachhaltigkeitsforschung das übliche Ressort- und Fachdenken. Mit seiner Handlungs- und Akteursorientierung greift das neue Forschungsprogramm wesentliche Elemente des 2000 eingerichteten BMBF-Förderschwerpunktes „Sozial-ökologische Forschung“ auf.

Ansprechpartner/innen:

Öko-Institut e.V. - Institut für angewandte Ökologie e.V .
Rainer Grießhammer (Stellv. Geschäftsführer), Tel. +49-761-45 29 5-50, r.griesshammer@oeko.de

IÖW – Institut für ökologische Wirtschaftsforschung gGmbH
Thomas Korbun (Wissenschaftlicher Geschäftsführer),
Tel. +49-30-88 45 94 –0, thomas.korbun@ioew.de

ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung gGmbH
Thomas Jahn (Institutsleiter), Tel. +49-69-7076919-0, jahn@isoe.de

KATALYSE - Institut für angewandte Umweltforschung e.V.
Svend Ulmer (Geschäftsführung), Tel. +49-221-94 40 48-22, ulmer@katalyse.de

Ökoinstitut Südtirol / Alto Adige - Institut für eine umwelt- und sozialverträgliche Entwicklung
Hans Glauber (Vorsitzender), Tel. +39-0471-98 00 48, glauber@ecoistituto.it

Österreichisches Ökologie Institut - Institut für angewandte Umweltforschung
Antonia Wenisch (Geschäftsführung), Tel. + 43-1-52 36 10 5 11, wenisch@ecology.at

Contract KG - Unternehmensberatung für Organisationsentwicklung & Projektmanagement KG
Bettina Demmer, Tel. +49-721-9 20 67-0, bettina.demmer@contract-kg.de


ökoforum – Netzwerk unabhängiger Forschungsinstitute

ökoforum ist ein internationaler Zusammenschluss von sieben ökologisch orientierten Think Tanks aus dem deutschsprachigen Raum. Ziel von ökoforum ist es, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Der Weg dazu: Die Erarbeitung von ökologisch tragfähigen, ökonomisch sinnvollen und sozial attraktiven Zukunftskonzepten und Strategien ihrer Umsetzung. ökoforum ergänzt und stärkt die Arbeit der beteiligten Institute.

Die für eine nachhaltige Entwicklung wichtigen und komplexen Fragestellungen lassen sich heute zunehmend nur noch mit Hilfe einer Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen beantworten. Gefragt ist das Zusammenwirken verschiedener natur-, ingenieur-, sozial-, wirtschafts- und rechtswissenschaftlicher Kompetenzen. Immer weniger kann dieses notwendige Zusammenwirken von einem einzelnen Institut geleistet werden.

Aus dieser Einsicht heraus ist 1990 ökoforum gegründet worden. Die beteiligten Institute bieten ein breites Spektrum von Kompetenzen und Arbeitsinhalten und weisen darüber hinaus auch eine länderübergreifende Präsenz im deutschsprachigen Raum auf.

www.oekoforum.org

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