Gelungene Synthese zwischen Ästhetik, Funktionalität und Energieeffizienz
Quelle: IDW
Das neue Fabrikgebäude ist rundum gelungen: Die
Architektur ist preisgekrönt, der Wärmebedarf liegt 80% unter den
Werten konventioneller Industrieneubauten und - wo immer es möglich ist
- wird Solarenergie eingesetzt. Der Bauherr, ein Unternehmen der
Solarbranche, nutzte konsequent die Chance, das Neubauvorhaben zum
attraktiven Aushängeschild in eigener Sache zu gestalten. Das neue
BINE-Projekt-Info "Mit der Sonne arbeiten" (8/2005) stellt das Gebäude,
seine technischen Komponenten und die guten Erfahrungen der ersten
Betriebsjahre vor.
Bauherr und Planer gingen von Beginn an ambitioniert zu Werk. Der
Neubau sollte Produktion und Verwaltung künftig unter einem Dach
vereinen, ökonomische Produktionsabläufe und kurze Kommunikationswege
ermöglichen, eine ganzjährig komfortable Innentemperatur garantieren
und möglichst viel Tageslicht an den Arbeitsplätzen bieten. Und
natürlich musste auch der Preis stimmen.
Das Gebäude zeichnet sich durch ein hohes Maß an Energieeffizienz aus.
Eine solide Dämmung der Gebäudehülle und ein ausgeklügeltes
Haustechnikkonzept mit einer passiven Nachtkühlung tragen dazu bei. Der
verbleibende Energiebedarf wird regenerativ gedeckt. Nach
Inbetriebnahme wurden durch das Gebäudemonitoring noch einige
Schwachstellen und weiteres Optimierungspotenzial identifiziert. Diese
werden jetzt Schritt für Schritt bearbeitet, um das Wunschziel - eine
Nullemissionsfabrik- zu erreichen. Ein Teil der Kosten für die
integrierte Planung und das umfangreiche Gebäudemonitoring wurde im
Rahmen des Förderkonzepts SolarBau des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Arbeit gefördert.
Die Broschüre "Mit der Sonne arbeiten" ist kostenfrei beim BINE
Informationsdienst des FIZ Karlsruhe erhältlich - telefonisch unter
0228/9 23 79-0 und im Internet unter http://www.bine.info.