01.07.2005
30.09.2014

01.09.2005

Haben unsere Städte eine Zukunft?

Wie können wir die wirtschaftliche Stadtentwicklung mit der Nachhaltigkeit der Umwelt in Einklang bringen? Machen die Städte ihre Umgebung kaputt? Welche Konzepte lassen sich entwickeln gegen Luftverschmutzung und Energieverschwendung? Wie hängt die Entwi

Quelle: www.pressrelations.de
'Die städtischen Lebensformen sind die Hauptursachen für die Fehlentwicklung im Umweltbereich', sagt Professor Eckhart Hahn von der Universität Dortmund. 'Der Energieverbrauch durch Heizung, Wasser usw. ist extrem hoch. Während die Städte heute abhängig vom Rohstoffimport sind, haben sich die Städte früher mit regenerierbaren Rohstoffen versorgt. Daran müssen wir wieder anknüpfen.' Über die postmodernen Bedingungen, die geschaffen werden müssten, um die Nachhaltigkeit der Städte zu gewährleisten, sprechen Professor Eckhart Hahn und sein japanischer Kollege Professor Eiichi Taniguchi von der Universität Kyoto.

Erneuerbare Energien sind in der modernen Stadtplanung unverzichtbar. Professor Izumi Ushiyama vom Ashikaga Institute of Technology spricht über den Nutzen von Windrädern in städtischer Umgebung und der Architekt Dr.-Ing. Ingo Hagemann ist Experte auf dem Gebiet der Integration von Solarstromanlagen in Gebäuden. In seinem Vortrag erläutert er, wie Photovoltaik funktioniert. Hagemann zeigt, wie die Hülle eines Gebäudes den Strom direkt, emissionsfrei und verbrauchernah liefert und wie man die Solarstromerzeugung architektonisch sinnvoll integrieren kann.

Dr. Stefan Hochstadt von der Fachhochschule Dortmund beschreibt in seinem Vortrag 'Der soziale Einfluss auf die Stadtplanung' das Phänomen der schrumpfenden Städte und der alternden Gesellschaft. Die großen Städte entwickeln sich immer mehr zu Wettbewerbsstandorten der Wirtschaft. Und die Menschen wandern ab. Die kommunalen Kosten bleiben gleich bzw. steigen, die Einnahmen sinken. Davon sind alle großen Städte betroffen, insbesondere aber Japan und Deutschland. Über die 'demografische Zeitenwende' diskutieren Dr. Stefan Hochstadt, über den 'Paradigmenwechsel' für eine nachhaltige Gesellschaft Professor Motoyuki Suzuki, University of the Air, United Nations University.

Seit April 2005 präsentiert sich Deutschland in Japan für ein Jahr lang mit Projekten aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Japan Society for the Promotion of Science freut sich, mit diesem Symposium führende Wissenschaftler aus Japan und Deutschland zu einem Erfahrungsaustausch zusammenzuführen. Die Einführungsworte werden vom Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Japan, Henrik Schmiegelow, gesprochen. Begrüßt werden die Symposiumsteilnehmer von Professor Heinrich Menkhaus, dem Vorsitzenden des JSPS-Clubs Bonn. Die Einführung in das Symposiumsthema gibt Dr. Arnulf Jäger-Waldau, der am Institute for Environment and Sustainability an der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Union in Ispra, Italien, tätig und gleichzeitig Schatzmeister und Gründungsmitglied des JSPS-Clubs in Bonn ist.

Weitere Informationen, Fotodownloads sowie Kurzbiografien der Teilnehmer und deren Forschungsprojekte finden Sie hier: www.jsps-bonn.de

Neben dem wissenschaftlichen und kulturellen Austausch dient das Symposium der Intensivierung des deutsch-japanischen Netzwerks unter den Stipendiaten und der Verstärkung des wissenschaftlichen Miteinanders zwischen Deutschland und Japan.

Kontakt:
Sabine Ganter-Richter & Kazunori Higuchi
JSPS Bonn Office
Tel.: + 49 (0) 228 / 375050
Fax: + 49 (0) 228 / 957777

Während des Symposiums:
Ganter-Richter: +81 (0)90 / 2323-5112
Higuchi: +81 (0)90 / 4598-1818
jsps-ganter@t-online.de

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