03.01.2006

EU-Kommission will mehr Nachhaltigkeit

Mit einer Strategie für die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen will die EU-Kommission die Ökoeffizienz in der Landwirtschaft und in anderen Sektoren der Europäischen Union verbessern.

Quelle: landwirtschaft.ch
Ziel sei, das Verhältnis zwischen genutzten Ressourcen und erzieltem Mehrwert zu verbessern, die negativen Umweltauswirkungen der Ressourcennutzung zu verringern und wo notwendig auf die Nutzung alternativer Ressourcen umzusteigen, zitiert der Agrarpressedienst Agra-Europe den Kommissionsvorschlag.

Dazu sollen eine Datenbank über natürliche Ressourcen geschaffen, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen eine internationale Beratergruppe gegründet und nationale Massnahmen sowie Programme zur Ressourcenschonung erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen die negativen Einflüsse auf die Umwelt bei der Ressourcennutzung in den geplanten Aktionsplänen zur Förderung des Wirtschaftswachstums berücksichtigt werden.

Bis 2008 sollen Indikatoren entwickelt werden, um die Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie zu überprüfen. In den vergangenen 50 Jahren habe der Mensch das Ökosystem schneller und stärker verändert als in irgendeinem anderen vergleichbaren Zeitraum der Menschheitsgeschichte. Das sei vor allem mit dem Ziel geschehen, die wachsende Nachfrage nach Nahrung, Trinkwasser, Brennholz, Fasern und Treibstoffen zu befriedigen. Wenn Europa an seinem derzeitigen Muster der Ressourcenverwendung festhalte, würden die Umweltzerstörung und der Abbau natürlicher Ressourcen fortschreiten, heisst es weiter.

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