Öko-Institut lädt am 22. und 23. September zur Jahrestagung nach Berlin
Quelle: idw
Die Strategie der Europäischen Union für eine nachhaltige
Entwicklung und die Lissabon-Strategie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
wurden unlängst auf den Prüfstand gestellt, ob die Ziele richtig gesetzt sind
und wie sie erreicht werden können. Die Frage, wie sich die Zielsetzungen beider
Strategien zueinander verhalten, führt zu Kontroversen. Sind hohe Sozial- und
Umweltstandards tatsächlich eine Gefahr für den Standort Deutschland und die
wirtschaftliche Entwicklung in Europa? Oder sind nicht Nachhaltigkeit,
Innovation und Wettbewerb viel mehr verschiedene Seiten ein und derselben
Medaille? Unter welchen Voraussetzungen ist eine zugleich ökologisch, ökonomisch
und sozial nachhaltige Entwicklung möglich? Im Vorfeld der deutschen
EU-Ratspräsidentschaft 2007 möchte das Öko-Institut e.V. diese Fragen gemeinsam
mit Ihnen diskutieren und lädt deshalb zur Jahrestagung "Wettbewerb für
Nachhaltigkeit" ein. Sie findet statt am
Freitag, 22. bis Samstag, 23.
September 2006, im Ernst-Reuter-Haus Straße des 17. Juni 110 -
114 10623 Berlin
Gemeinsam
mit zahlreichen ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft
aus dem In- und Ausland möchte das Öko-Institut aufzeigen, wie wichtig eine
moderne und effektive Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik für Innovationen und
Wettbewerbsfähigkeit sein kann - quasi als Bindeglied zwischen den Zielsetzungen
der EU im Rahmen der Göteborg- und Lissabon-Strategie.
Zum Auftakt der
Veranstaltung am Freitag, 22. September um 10:30 Uhr begrüßt Sie Astrid Klug,
parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. Es schließen sich
übergreifende Vorträge zu den Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung
und deren Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Wirtschaftsraum
an. Key Notes dazu kommen unter anderem von Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident
des Umweltbundesamts.
In den folgenden Panels am Freitagnachmittag und
Samstagvormittag werden aktuelle Politikfelder der EU wie die
Chemikalienpolitik, der Emissionshandel oder die Förderung alternativer
Kraftstoffe und Antriebe unter diesem Blickwinkel diskutiert. Wie nachhaltig
kann "grenzenloser" Wettbewerb sein? Dieser Frage ist die abschließende
Podiumsdiskussion der Jahrestagung am Samstagmittag gewidmet. Sie beleuchtet
mögliche Auswirkungen der Lissabon-Strategie der EU gerade für Schwellen- und
Entwicklungsländer im Sinne einer global nachhaltigen Entwicklung.
Der
Tagungsbeitrag beträgt 100 Euro, ermäßigt 50 Euro. Anmeldungen nimmt Romy
Klupsch unter Telefon 0761/452 95-0, per Fax an 0761/452 95-88 oder via E-Mail
an event@oeko.de entgegen.
Hinweis für JournalistInnen: Zu der
Jahrestagung möchten wir Sie als MedienvertreterIn sehr herzlich einladen. Die
Teilnahme für JournalistInnen ist selbstverständlich kostenlos. Bitte melden Sie
sich trotzdem an, um uns die Organisation zu erleichtern: http://www.oeko.de/jahrestagung.htm
oder unter event@oeko.de.
Ein Pressegespräch ist geplant am Freitag,
22. September 2006 von 9.30 bis 10:15 Uhr in den Räumen des Ernst-Reuter-Hauses.
Eine gesonderte Einladung erhalten Sie rechtzeitig
vorher.
Kontakt: Christiane Rathmann, Pressesprecherin am Öko-Institut
e.V. Telefon 0761/45295-22, E-Mail c.rathmann@oeko.de