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28.07.2006

Wettbewerb für Nachhaltigkeit

Öko-Institut lädt am 22. und 23. September zur Jahrestagung nach Berlin

Quelle: idw
Die Strategie der Europäischen Union für eine nachhaltige Entwicklung und die Lissabon-Strategie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit wurden unlängst auf den Prüfstand gestellt, ob die Ziele richtig gesetzt sind und wie sie erreicht werden können. Die Frage, wie sich die Zielsetzungen beider Strategien zueinander verhalten, führt zu Kontroversen. Sind hohe Sozial- und Umweltstandards tatsächlich eine Gefahr für den Standort Deutschland und die wirtschaftliche Entwicklung in Europa? Oder sind nicht Nachhaltigkeit, Innovation und Wettbewerb viel mehr verschiedene Seiten ein und derselben Medaille? Unter welchen Voraussetzungen ist eine zugleich ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Entwicklung möglich? Im Vorfeld der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 möchte das Öko-Institut e.V. diese Fragen gemeinsam mit Ihnen diskutieren und lädt deshalb zur Jahrestagung "Wettbewerb für Nachhaltigkeit" ein. Sie findet statt am

Freitag, 22. bis Samstag, 23. September 2006,
im Ernst-Reuter-Haus
Straße des 17. Juni 110 - 114
10623 Berlin

Das komplette Programm und weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.oeko.de/jahrestagung.htm

Gemeinsam mit zahlreichen ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft aus dem In- und Ausland möchte das Öko-Institut aufzeigen, wie wichtig eine moderne und effektive Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik für Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit sein kann - quasi als Bindeglied zwischen den Zielsetzungen der EU im Rahmen der Göteborg- und Lissabon-Strategie.

Zum Auftakt der Veranstaltung am Freitag, 22. September um 10:30 Uhr begrüßt Sie Astrid Klug, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. Es schließen sich übergreifende Vorträge zu den Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung und deren Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Wirtschaftsraum an. Key Notes dazu kommen unter anderem von Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamts.

In den folgenden Panels am Freitagnachmittag und Samstagvormittag werden aktuelle Politikfelder der EU wie die Chemikalienpolitik, der Emissionshandel oder die Förderung alternativer Kraftstoffe und Antriebe unter diesem Blickwinkel diskutiert. Wie nachhaltig kann "grenzenloser" Wettbewerb sein? Dieser Frage ist die abschließende Podiumsdiskussion der Jahrestagung am Samstagmittag gewidmet. Sie beleuchtet mögliche Auswirkungen der Lissabon-Strategie der EU gerade für Schwellen- und Entwicklungsländer im Sinne einer global nachhaltigen Entwicklung.

Der Tagungsbeitrag beträgt 100 Euro, ermäßigt 50 Euro. Anmeldungen nimmt Romy Klupsch unter Telefon 0761/452 95-0, per Fax an 0761/452 95-88 oder via E-Mail an event@oeko.de entgegen.

Hinweis für JournalistInnen:
Zu der Jahrestagung möchten wir Sie als MedienvertreterIn sehr herzlich einladen. Die Teilnahme für JournalistInnen ist selbstverständlich kostenlos. Bitte melden Sie sich trotzdem an, um uns die Organisation zu erleichtern: http://www.oeko.de/jahrestagung.htm oder unter event@oeko.de.

Ein Pressegespräch ist geplant am Freitag, 22. September 2006 von 9.30 bis 10:15 Uhr in den Räumen des Ernst-Reuter-Hauses. Eine gesonderte Einladung erhalten Sie rechtzeitig vorher.

Kontakt:
Christiane Rathmann, Pressesprecherin am Öko-Institut e.V.
Telefon 0761/45295-22, E-Mail c.rathmann@oeko.de

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