26.03.2007

Klimawandel aus ökonomischer Sicht

BMBF fördert Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit

Quelle: idw
Der Klimawandel ist nicht nur ein Thema für die Naturwissenschaften. Auch bei Ökonomen steht er auf der Agenda. Unter welchen Bedingungen verhalten sich Konsumenten nachhaltig? Wann sind erneuerbare Energien im Verkehr effizient? Und welche Flächennutzung ist in Städten ökologisch und wirtschaftlich am sinnvollsten? Solche und ähnliche Fragen stehen in 15 Forschungsprojekten im Mittelpunkt, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 7,4 Millionen Euro für drei Jahre fördert. Das Forschungsministerium will damit den Ansatz stärken, Ökonomie und Ökologie zur Lösung drängender Umweltprobleme zusammenzubringen.

Zum Auftakt des Förderschwerpunkts "Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit" kamen die Forscher am Donnerstag und Freitag in Bonn zusammen, um ihre Projekte zu präsentieren. Die Themen, die dabei behandelt werden, sind vielfältig: Ökonomen der Universität Heidelberg untersuchen zum Beispiel die "ökologische Steuerung durch das deutsche Umweltstrafrecht", Potsdamer Wissenschaftler gehen dem "Preis des Wassers" nach und Wissenschaftler der TU Berlin analysieren gemeinsam mit Kollegen des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle, wie Windkraftwerke mit anderen Formen der Landnutzung konkurrieren. Wissenschaftlich begleitet werden die Vorhaben durch einen Beirat unter Vorsitz von Prof. Friedrich Schneider, Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik.

Nachrichten

weitere Nachrichten
(URL: http://www.fona.de/de/news.php)

Newsletter


Registrieren Sie sich für unseren aktuellen FONA-Newsletter!
Newsletter abonnieren
(URL: https://www.fona.de/de/newsletter.php)