27.07.2007

Einheitlicher Rahmen für Nachhaltigkeitsberichte

„Tue Gutes und rede darüber.“ Viele Unternehmen veröffentlichen Berichte, in denen sie ihre Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner und die Öffentlichkeit über ihre unternehmerische Verantwortung und ihr Engagement informieren. Corporate Social Responsibility-Berichte sind zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskommunikation geworden. Bereits 26 der 30 DAX-Unternehmen halten sich bei ihren Veröffentlichungen an die Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI).

Quelle: visavis.de
Das Stichwort ist „G3“. Nein, dies ist kein Tippfehler und der Gipfel der größten Industrienationen ist auch nicht gemeint. „G3“ ist die Abkürzung für die aktuelle Version der GRI's Sustainability Reporting Guidelines. Dieser Leitfaden soll Unternehmen Orientierung bei der Berichterstattung geben. Ziel ist es, eine standardisierte Darstellung der ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Leistung des berichtenden Unternehmens zu erreichen. Diese einheitliche Berichterstattung gewährleistet eine bessere Vergleichbarkeit der Unternehmen und ihrer Aktivitäten. Seit ihrer Gründung durch die Coalition of Environmentally Responsible Economies (CERES ) in Partnerschaft mit dem UN-Umweltprogramm UNEP im Jahr 1997 arbeitet die GRI an weltweit anwendbaren Richtlinien für die Sozial- und Nachhaltigkeitsreporte.

Die GRI mit Sitz in Amsterdam arbeitet weltweit mit einer Reihe von Stakeholdern zusammen wie Firmen, Menschenrechts-, Umwelt-, Arbeits- und staatlichen Organisationen. Die Richtlinien sollen weltweit eine nachhaltige Entwicklung fördern und gleichzeitig Firmen, Regierungen, Investoren und Arbeitnehmern eine Entscheidungshilfe bei Fragen zu einer nachhaltigen Entwicklung bieten. Weltweit sind 1100 Unternehmen, Städte, Ministerien und NGOs in der Global Reporting Initiative organisiert. Der institutionelle Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung wird kontinuierlich weiterentwickelt, zusammen mit 25.000 weiteren NGOs.

Nach Angaben des GRI-Geschäftsführers Ralph Thurm mache seine Organisation Betriebsabläufe so transparent, dass Unternehmen „ihre CSR-Strategien von der Energieeffizienz über Produktverantwortung bis zur Korruptionsbekämpfung managen können“. Solche Strategien fordern auch Finanzanalysten unter dem Stichwort Risikomanagement.

Weitere Informationen:

www.globalreporting.org

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