Allein in den neuen EU-Mitgliedstaaten müssten spätestens bis 2015 europäische Umweltstandards eingehalten werden, so Schnappauf. Dies mache erhebliche Investitionen beispielsweise im Bereich des Gewässerschutzes, der Abfallwirtschaft und der Luftreinhaltung notwendig. "International setzt sich mehr und mehr der Gedanke durch, dass sich global vernetzte Umweltvorsorge auszahlt. Die Zeit der isolierten Reparatur von Umweltschäden muss endlich vorbei sein", sagte der Minister.
Ein Investitionsschwerpunkt wird nach Einschätzung Schnappaufs der Aufbau einer sauberen Trinkwasserversorgung und umweltgerechten Abwasserentsorgung sein. Derzeit haben weltweit 1,3 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser; 2,4 Milliarden Menschen sind ohne geregelte Abwasserentsorgung. Die Vereinten Nationen haben sich zum Ziel gesetzt, diese Zahlen bis 2015 zu halbieren. Die bedeute, täglich 270.000 Menschen an die Trinkwasserversorgung und 480.000 Menschen an Abwasseranlagen anzuschließen.
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