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24.03.2005

Neuer Verbund will Energieforschung vorantreiben

Zehn Fraunhofer-Institute haben jetzt ihre Kompetenzen in der Energieforschung gebündelt. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sollen von dem neuen Forschungsverbund in Freiburg profitieren.

Quelle: vistaverde.de
Fossile Energieträger werden immer knapper. Langfristig müssen deshalb regenerative Energiequellen stärker in bestehende Versorgungssysteme eingebunden und vorhandene Energien effizienter genutzt werden. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat deshalb ihre Forschungsaktivitäten im Bereich Energie mit einem Forschungsvolumen von insgesamt 45 Mio. Euro zusammengeführt und einen Verbund mit zehn Fraunhofer-Instituten gegründet. Der Energieverbund bietet vier Themenschwerpunkte an: "Integrierte Energiesysteme", "Effizienztechnologien", "Erneuerbare Energien" und "Speicher- und Mikroenergietechnik".

"Gemeinsam mit der Industrie wollen wir die technologische Führerschaft Deutschlands bei der effizienten Nutzung von Energie und bei der Erschließung erneuerbarer Energieträger weiter ausbauen", erläutert Joachim Luther, Verbundsvorsitzender und Leiter des Fraunhofer ISE die Ziele des neuen Verbunds. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch Politik und Energiewirtschaft sollen so einen vereinfachten Zugang zu den industrienahen Forschungskompetenzen der Fraunhofer-Institute erhalten.

Die Geschäftsstelle des Verbunds wurde am Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesystem ISE eingerichtet. Sie diene als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, die ihren Forschungsbedarf analysieren lassen wollten und vermittle entsprechende Kompetenzen. Von der Materialforschung bis zur makro-ökonomischen Systemanalyse böten die zehn Institute ein breites Kompetenzspektrum an. "Insbesondere für komplexe Forschungs- und Entwicklungsaufgaben können wir durch die neue Form der Zusammenarbeit wirtschaftlich attraktive Lösungen entwickeln", verspricht das Fraunhofer ISE.

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