Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (die "BRICS") spielen als internationale Wachstumszentren eine immer wichtiger werdende Schlüsselrolle für eine globale nachhaltige Entwicklung. Ein offener, internationaler Austausch über Nachhaltigkeitsstrategien ist deshalb dringend nötig. "Die BRICS-Länder müssen ins Zentrum aller unserer Überlegungen zur zukünftigen Sicherheitsarchitektur, der Wirtschaftsbeziehungen und der ökologischen Tragfähigkeit in der Welt rücken", so Dr. Volker Hauff, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Die deutsche Politik müsse sich in Zukunft, sei es in Fragen der Energieversorgung oder von Wirtschaftsbeziehungen, mehr als bisher mit dem neuen Antlitz der Globalisierung auseinander setzen.
An dem Dialogprozess sind Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika und Deutschland beteiligt. Im Zentrum des Dialogs stehen Fragen der Energienutzung, des Ressourcenmanagements und soziale Fragen.
Dezentral werden in den sechs Ländern im zweiten Quartal dieses Jahres nationale Konferenzen bzw. Workshops stattfinden. Die Ergebnisse dieser Workshops werden Anfang September in einer internationalen Konferenz im GTZ-Haus Berlin zusammengeführt. Der Jahreskongress des Nachhaltigkeitsrates am 6. September 2005 wird den Themenschwerpunkt Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit aufgreifen.
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Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit 