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23.02.2005

Abschlusspräsentation des EU-Projektes der Fachhochschule Köln und der Ford-Werke AG Köln

Zur Abschlusspräsentation des dreijährigen XENOS-Projektes "Interkulturelle Kommunikation und Konfliktlösung am Arbeitsplatz" lädt der Forschungsschwerpunkt "Interkulturelle Kompetenz" der Fachhochschule Köln am Dienstag, 1. März 2005, um 11.00 Uhr in das

Quelle: IDW
Zur Abschlusspräsentation des dreijährigen XENOS-Projektes "Interkulturelle Kommunikation und Konfliktlösung am Arbeitsplatz" lädt der Forschungsschwerpunkt "Interkulturelle Kompetenz" der Fachhochschule Köln am Dienstag, 1. März 2005, um 11.00 Uhr in das Geisteswissenschaftliche Zentrum der Hochschule in der Kölner Südstadt ein (Claudiusstr. 1, 50678 Köln, Mevissensaal, Arkadengang und Senatssaal). Das Projekt, das gemeinsam mit den FORD-Werken Köln durchgeführt wurde, ist eines der größten von insgesamt rund 200 XENOS-Projekten in Deutschland. Finanziert wurde es u.a. aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (XENOS-Programm "Leben und Arbeiten in Vielfalt") und des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung (BMA), die mit insgesamt 400 Tausend Euro 45 Prozent der Gesamtkosten zur Verfügung stellten. 55 Prozent waren als Eigenmittel aufzubringen, wovon der größte Teil der Kosten von den FORD-Werken getragen und ein Restbetrag von der Fachhochschule Köln finanziert wurde.

Eröffnet wird die Abschlusspräsentation um 11.00 Uhr mit einer Begrüßung durch den Rektor der Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Joachim Metzner, sowie einer Ansprache des Programmleiters beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), Dr. Michael Heister. Anschließend wird der Werkleiter FORD Motorenwerk, Theo Streit, über die Relevanz des XENOS-Projektes für die FORD-Werke AG und GFT (Getrag Ford Transmission) berichten und der Leiter des Projekts, Prof. Dr. W.-Rainer Leenen ein Resumee des Projektes ziehen und bei einem Rundgang durch die Ausstellung verschiedene Aspekte des Projektes erläutern. Im Senatssaal werden zum Abschluss im Projekt produzierte Trainingsfilme vorgeführt.

Ziel des Kooperationsprojektes war die Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen, um mögliche Konflikte in multinationalen Teams zu verringern. In multikulturellen Belegschaften - in denbeteiligten Werken sind zu fast 50 Prozent Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund aus 57 verschiedenen Nationalitäten beschäftigt - ist die Gefahr von Missverständnissen und Konflikten aufgrund sprachlicher und kultureller Differenzen besonders groß. Die Ford-Werke AG will zwischen den kulturellen Gruppen Brücken bauen und vermitteln, damit Vorurteile gar nicht erst entstehen und im Laufe der Arbeitsbeziehung in Ressentiments umschlagen.

Das Programm der Abschlusspräsentation:

11.00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Joachim Metzner; Rektor der Fachhochschule Köln

11.10 Uhr Ansprache
Dr. Michael Heister, BMWA

11.25 Uhr Relevanz des XENOS-Projektes für die FORD-Werke AG und GFT
Theo Streit, Werkleiter FORD Motorenwerk

11.40 Uhr Resumee des Projektes
Prof. Dr. W.-Rainer Leenen, Projektleiter

12.00 Uhr - 12.30 Uhr Rundgang durch die Ausstellung und Vorführung der Trainingsfilme im Senatssaal

Der Forschungsschwerpunkt "Interkulturelle Kompetenz durch Personal- und Organisationsentwicklung" (FoS) der Fachhochschule Köln ist ein vom Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW geförderter interdisziplinärer Forschungsverbund, dessen Hauptzielrichtung die Entwicklung neuartiger Formen der Vermittlung interkultureller Kompetenzen durch Personal- und Organisationsentwicklung ist. Der Forschungsschwerpunkt bietet für verschiedene Berufsfelder interkulturelle Trainingsprogramme an und entwickelt dafür u. a. neue Methoden des interkulturellen Lernens.

Weitere Informationen:
Forschungsschwerpunkt "Interkulturelle Kompetenz durch Personal-
und Organisationsentwicklung" der Fachhochschule Köln
Dipl.-Soz. Päd. Xandra Wildung
Tel.: 0221/8275-3933

Weitere Informationen:

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