DLG-Präsident Bartmer: "preagro zeigt: Landwirtschaft ist ein moderner und innovativer Wirtschaftszweig."
In diesen Tagen beendet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt preagro nach acht Jahren Laufzeit seine Forschungsarbeiten. Carl-Albrecht Bartmer, Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) zieht Bilanz: "Preagro ist - und das kann man für den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Deutschland im Agrarbereich so vorbehaltlos leider nicht immer sagen - ein echter Lichtblick! Zielgericht, praxisorientiert und verbindend."
Quelle: (idw) Institut für ökologische Wirtschaftsforschung gGmbH
Mit preagro sei es gelungen, die anfänglichen Ideen über die
Nutzbarkeit von IT im Ackerbau zu umsetzbaren Ergebnissen zu führen. "Precision
Farming" steht als neue Technologie für umweltfreundliche Landwirtschaft und
verbesserten Verbraucherschutz. In 22 Teil- und Querschnittsprojekten haben
hierfür Informatiker, Sozialwissenschaftler, Naturwissenschaftler, Techniker und
Landwirte in einem intensiven Netzwerk zusammengearbeitet. DLG-Präsident
Bartmer: "Zu dieser Arbeit im Verbund möchte ich allen Teilnehmern danken und
sie beglückwünschen!" Besonderen Dank richtet der DLG-Präsident auch an das
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): "Das ist auch eine
großartige Leistung der öffentlichen Hand, die für die Erforschung der
'Schlüsseltechnologie Präzisionslandwirtschaft' umfangreiche Mittel
bereitgestellt hat."
Nachhaltigkeit und Effizienz seien wichtige
Anforderungen, die an Innovationen gestellt werden müssten, um möglichst viele
Potentiale zu nutzen. Anforderungen, die vom Precision Farming mustergültig
erfüllt werden", betont Carl-Albrecht Bartmer. Das sieht auch Wolfgang
Täger-Farny so, Landwirt aus Niedersachsen und mit seinem 450 ha-Betrieb von
Beginn an preagro-Partner: "Precision Farming lohnt sich auf jedem Quadratmeter
meines Betriebes. Diese Technologie ist ein Glücksfall auch für die deutsche
Landwirtschaft."
Auf seiner Abschlusstagung hat das Forschungsprojekt
preagro Ende Februar in Berlin mit wichtigen Multiplikatoren erste wichtige
Schritte erarbeitet, um die weitere Praxisumsetzung dieser Technologie zu
forcieren.
Kontakt: Kirstin
Wulf preagro-Pressestelle Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
(IÖW) gGmbH Potsdamer Straße 105 10785 Berlin 030-884
594-16 0176-26365512 kommunikation@ioew.de
Dr. Frank
Dreger, Dr. Jürgen Schwarz preagro-Projektkoordination Leibniz-Zentrum
für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. Eberswalder Straße 84 15374
Müncheberg, 033432-82257, -423 dreger@zalf.de jschwarz@zalf.de