Service


03.03.2008

Musterbeispiel für effiziente Agrarforschung

DLG-Präsident Bartmer: "preagro zeigt: Landwirtschaft ist ein moderner und innovativer Wirtschaftszweig." In diesen Tagen beendet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt preagro nach acht Jahren Laufzeit seine Forschungsarbeiten. Carl-Albrecht Bartmer, Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) zieht Bilanz: "Preagro ist - und das kann man für den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Deutschland im Agrarbereich so vorbehaltlos leider nicht immer sagen - ein echter Lichtblick! Zielgericht, praxisorientiert und verbindend."

Quelle: (idw) Institut für ökologische Wirtschaftsforschung gGmbH
Mit preagro sei es gelungen, die anfänglichen Ideen über die Nutzbarkeit von IT im Ackerbau zu umsetzbaren Ergebnissen zu führen. "Precision Farming" steht als neue Technologie für umweltfreundliche Landwirtschaft und verbesserten Verbraucherschutz. In 22 Teil- und Querschnittsprojekten haben hierfür Informatiker, Sozialwissenschaftler, Naturwissenschaftler, Techniker und Landwirte in einem intensiven Netzwerk zusammengearbeitet. DLG-Präsident Bartmer: "Zu dieser Arbeit im Verbund möchte ich allen Teilnehmern danken und sie beglückwünschen!" Besonderen Dank richtet der DLG-Präsident auch an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): "Das ist auch eine großartige Leistung der öffentlichen Hand, die für die Erforschung der 'Schlüsseltechnologie Präzisionslandwirtschaft' umfangreiche Mittel bereitgestellt hat."

Nachhaltigkeit und Effizienz seien wichtige Anforderungen, die an Innovationen gestellt werden müssten, um möglichst viele Potentiale zu nutzen. Anforderungen, die vom Precision Farming mustergültig erfüllt werden", betont Carl-Albrecht Bartmer. Das sieht auch Wolfgang Täger-Farny so, Landwirt aus Niedersachsen und mit seinem 450 ha-Betrieb von Beginn an preagro-Partner: "Precision Farming lohnt sich auf jedem Quadratmeter meines Betriebes. Diese Technologie ist ein Glücksfall auch für die deutsche Landwirtschaft."

Auf seiner Abschlusstagung hat das Forschungsprojekt preagro Ende Februar in Berlin mit wichtigen Multiplikatoren erste wichtige Schritte erarbeitet, um die weitere Praxisumsetzung dieser Technologie zu forcieren.

Weitere Informationen:


Kontakt:
Kirstin Wulf
preagro-Pressestelle
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gGmbH
Potsdamer Straße 105
10785 Berlin
030-884 594-16
0176-26365512
kommunikation@ioew.de

Dr. Frank Dreger, Dr. Jürgen Schwarz
preagro-Projektkoordination
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.
Eberswalder Straße 84
15374 Müncheberg,
033432-82257, -423
dreger@zalf.de
jschwarz@zalf.de

Newsletter


Registrieren Sie sich für unseren aktuellen FONA-Newsletter!
Newsletter abonnieren
(URL: https://www.fona.de/de/newsletter.php)