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12.03.2008

Staatssekretär Meyer-Krahmer: "Für unsere Position als Exportweltmeister brauchen wir intelligente Produktionsprozesse"

Ministerium gibt 50 Millionen Euro für höhere Ressourcen- und Energieeffizienz

Quelle: BMBF
Zum Auftakt der 9. Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung gibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen neuen Schwerpunkt der Forschungsförderung bekannt: Für Forschungsprojekte zur Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz in der Produktion werden für drei Jahre mehr als 50 Millionen Euro bereitgestellt. Damit setzt das BMBF ein klares förderpolitisches Signal. "Für unsere Position als Exportweltmeister brauchen wir intelligente Produktionsprozesse. Angesichts steigender Kosten für Energie und Rohstoffe müssen wir am Standort Deutschland effizienter produzieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben", sagte Prof. Frieder Meyer-Krahmer, Staatssekretär im BMBF am Dienstag. "Mit der Hightech-Strategie hat sich das BMBF auch zur globalen Verantwortung der Technologienation Deutschland für den Klimaschutz bekannt. Auch unsere Klimaschutzziele können wir nur mit mehr Effizienz in der Produktion erreichen."

Gefördert wird Forschung in Produktionsbereichen, die hohe Potenziale für mehr Effizienz haben. Dies sind vor allem Prozesse in der Fertigungs- und der Verfahrenstechnik sowie im Maschinen- und Anlagenbau. Ziel ist auch die Gestaltung von Produkten, die über den gesamten Produktlebenszyklus zu mehr Ressourceneffizienz beitragen, zum Beispiel durch höhere Wirkungsgrade oder geringeren Materialverbrauch.

Der weltweite Bedarf an Effizienz steigernden Technologien und Verfahren wird sich künftig erhöhen. Für Innovationen aus Deutschland, die einen intelligenten Umgang mit Energie und Ressourcen ermöglichen, bieten sich damit in Zukunft gute Exportchancen. "Mit der Förderung von Forschungsvorhaben für mehr Effizienz in der Produktion setzt das BMBF ein deutliches Zeichen für die produzierende Wirtschaft, sich verstärkt dieses wichtigen Themas anzunehmen", erläutert Manfred Wittenstein, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). "Wir begrüßen diesen Impuls, der dazu beiträgt, dass wir einen Zukunftsmarkt erschließen."
Über die Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung.

Auf dem alle zwei Jahre ausgerichteten BMBF-Kongress werden aktuelle Erkenntnisse und Forschungsergebnisse aus dem Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen" vorgestellt. Unter dem Motto "Spitzentechnologien für den Wirtschaftsmotor Produktion" treffen sich Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft am 11. und 12. März 2008 im Kongresszentrum Karlsruhe, um sich über die neuesten Trends der Produktionsforschung und die aktuellen Ergebnisse aus den BMBF-Forschungsprojekten auszutauschen. Dabei stehen Praxisbeispiele im Vordergrund, die auch in der begleitenden Ausstellung präsentiert werden.

Über das Förderprogramm "Forschung für die Produktion von morgen"

Mit dem Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen" fördert das BMBF die Forschung zu neuen Produktionstechnologien mit dem Ziel, beispielhafte Lösungen für die zukunftsfähige Produktion in Deutschland zu entwickeln und Forschungsergebnisse für die breite Anwendung besonders in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bereitzustellen. Das soll dazu beitragen, Beschäftigung und Wohlstand in Deutschland und Europa zu sichern. Seit 1999 wurden bereits rund 340 Verbundforschungsprojekte im Gesamtumfang von 460 Millionen Euro gefördert, in denen knapp 2000 Partner aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam wegweisende Produktionssysteme und Fertigungstechnologien entwickelt haben.

Weitere Informationen:

http://www.produktionsforschung.de/fzk/idcplg?IdcService=PFT



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