10.03.2010

Ostfalia Hochschule forscht mit europäischen Partnern an innovativen Energiekonzepten

Seit Anfang dieses Jahres forschen Wissenschaftler der Fakultät Versorgungstechnik, Bereich Bio- und Umwelttechnik, der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften am Einsatz erneuerbarer Energien im Baltikum. Die Basis dafür ist das gemeinsam mit acht weiteren Partnern aus Schweden, Finnland, Estland, Litauen und Polen beantragte und von der Europäischen Union finanzierte Forschungsprojekt REMOWE.

Quelle: (idw) Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
Ziel des Projektes ist die regionale Reduktion des Einsatzes fossiler Ressourcen zugunsten erneuerbarer Energien. Biogas spielt dabei eine zentrale Rolle. Das Projekt wurde von der EU mit 1,5 Millionen Euro genehmigt - ein Beleg für die hohe Fachkompetenz der Fakultät Versorgungstechnik auf dem Gebiet der Biogasforschung.

Am 3. März fand in Wroclaw (Breslau/Polen) die Auftaktveranstaltung des REMOWE-Projektes in Form eines offenen Seminars statt. Vor dem anwesenden Fachpublikum, bestehend aus Vertretern von Forschung, Industrie und Politik präsentierten B.Eng. Anna Behrendt und Prof. Dr. Thorsten Ahrens die im Zuge des Projektes geplanten Aktivitäten der Ostfalia. Anna Behrendt, seit einem Jahr Mitglied des Wissenschaftlerteams von Professor Ahrens, ist Absolventin des Studiengangs Bio- und Umwelttechnik. Berufsbegleitend studiert Sie an der Fakultät Versorgungstechnik den Masterstudiengang Energiesystemtechnik. Im Sommer des nächsten Jahres wird sie voraussichtlich den Abschluss des Masters of Engineering erreichen.

"Die gezielte Einbindung von angehenden Absolventen und Jungwissenschaftlern in laufende Forschungsprojekte ist die Kernphilosophie in der Bio- und Umwelttechnik an der Ostfalia", sagt Professor Ahrens und ergänzt: "Aus diesem Grund werden die verfügbaren Forschungsstellen bevorzugt mit jungen Absolventen besetzt und die aktuellen Forschungsthemen direkt in die Ausbildungsinhalte des Studiengangs integriert."

Die Schwerpunkte der Projektarbeiten setzen die Wissenschaftler auf die Ermittlung von Biogaspotentialen aus verschiedenen Abfallfraktionen sowie die Erarbeitung von umsetzungsfähigen Technologiekonzepten. Ein weiterer Fokus stellt der projektinterne Wissenstransfer dar. Im Zuge dessen werden Wissenschaftler aus Finnland und Litauen im Frühjahr 2010 an der Ostfalia zum fachlichen Austausch erwartet.

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