25.10.2006
Umweltschutz als Motor für Wirtschaftswachstum
"Die Umwelttechnikbranche in Deutschland ist internationaler Technologieführer und hat mit ihrer Innovationskraft weit mehr als 1,5 Millionen Arbeitsplätze geschaffen. Dies wollen wir durch strategische Allianzen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter stärken", sagte Prof. Dr. Frieder Meyer-Krahmer, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Dienstag auf dem dritten BMBF-Forum für Nachhaltigkeit in Berlin."
Quelle: (BMBF) FONA"Wir wollen Forschung, Umweltschutz und wirtschaftliches Wachstum
zusammenbringen. Die Entwicklung von umweltverträglichen Technologien
mit einem langfristigen Wertschöpfungspotenzial eröffnet uns ganz neue
Zukunftsmärkte. Das ist eines der Ziele der Hightech-Strategie." Die
weltweite Nachfrage nach Umweltschutzgütern steigt rasant. Neue
Technologien bieten daher ein enormes Marktpotenzial. Das
BMBF-Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltigkeit (fona) ist eine
effektive Plattform für den Innovationsprozess im Bereich der
nachhaltigen Technologien. Das BMBF fördert die Forschung für
Nachhaltigkeit über fünf Jahre mit rund 800 Millionen Euro.
"Wirtschaft und Nachhaltigkeit sind kein Gegensatz - im Gegenteil:
ökonomischer Erfolg ist die Basis, um überhaupt innovativ und
nachhaltig wirtschaften zu können", bestätigt Dr. Stefan Marcinowski,
Mitglied des Vorstands der BASF und Sprecher der Forschung. "Und
umgekehrt gilt, ohne den sorgsamen Umgang mit unseren Ressourcen ist
langfristig erfolgreiches unternehmerisches Handeln nicht möglich."
"Wir freuen uns, dass wir den Rahmen des 3. BMBF-Forums für
Nachhaltigkeit nutzen können, um unseren Dialog mit Wissenschaft,
Politik und anderen Stakeholdern zu vertiefen," so Dr. Klaus
Mittelbach, Geschäftsführer und Mitglied des Vorstandes von econsense
und Leiter der Abteilung Umweltpolitik des BDI.
Das diesjährige
BMBF-Forum für Nachhaltigkeit steht unter dem Motto "Forschung erdnah -
Partnerschaften für globale Märkte". Auf gemeinsame Einladung von BMBF
und BDI diskutieren rund 400 Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft,
wie sich innovative Umwelttechnologien in weltmarktfähige Produkte
umsetzen lassen.