01.03.2012

Klima: die unterschätzte Krise?

Klima: die unterschätzte Krise?                                                            - Teaserfoto
Grafik: Perspektive Erde
Der Klimawandel verschäft Probleme der Wasserknappheit und verstärkt den Verlust von Erträgen auf Flächen ohne künstliche Bewässerung


Wer die Schlagzeilen auf Anzeichen nach der einsetzenden Klimakatastrophe absucht, muss wohl zu dem Schluss kommen: Es gibt (vorerst) keine Katastrophe. Es sind ganz andere Themen, die derzeit die Nachrichtenlage bestimmen.

Die Berichterstattung wird verständlicherweise durch tagesaktuelle Ereignisse bestimmt. Dabei kann leicht außer Acht geraten, dass sich bereits heute ungeheure klimatische Veränderungen abzeichnen. Angesichts der möglicherweise dramatischen Folgen des Klimawandels für die Menschheit ist es wichtig, diese langfristig wirkenden Prozesse nicht aus dem Auge zu verlieren.

Denn eines ist sicher: der Klimawandel fällt nicht aus, selbst wenn einige Skeptiker ihn medienwirksam in Zweifel ziehen. Zwar wird auch unter Experten um Umfang und Auswirkungen gestritten, über die Tatsache des Klimawandels, seine wichtigsten Ursachen sowie Ausmaß und Dringlichkeit der Bedrohung besteht jedoch weitgehend Einigkeit. Viele Forscher gehen davon aus, dass der Klimawandel Afrika mit am härtesten trifft – obwohl der Kontinent am wenigsten dazu beiträgt.

Die Menschheit steht vor entscheidenden Weichen -stellungen. In den kommenden Jahren wird sich zeigen, ob und wie die aktuellen globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Wasserknappheit, Verlust der Artenvielfalt, Verschlechterung der Böden, Rohstoffmangel und daraus resultierende Konflikte und Flüchtlingsströme gemeistert werden. Doch oftmals reichen die Erkenntnisse nicht dafür aus, den Entscheidungsträgern vor Ort die Konsequenzen einzelner Handlungen aufzuzeigen und geeignete Instrumente zu deren Bewältigung an die Hand zu geben – speziell in Afrika.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher innerhalb des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen (FONA)“ die Forschung zum globalen Wandel in Afrika. Vom Kap der guten Hoffnung bis zur Sahelzone untersuchen Wissenschaftler aus Deutschland gemeinsam mit Partnern vor Ort die unterschiedlichen Veränderungen und zeigen Wege auf, beispielsweise die Landnutzung und die Bereitstellung von Trinkwasser nachhaltig auszurichten.

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Gerne können Sie Texte und Grafiken bei Nennung der Quelle „Perspektive Erde“ für Ihre eigene Berichterstattung verwenden.

Medien

    Perspektive Erde - It's Time for Africa
    Grafikreihe: Perspektive Erde - It's Time for Africa

Publikationen

  • Perspektive Erde - "It's Time for Africa"

    Perspektive Erde - "It
    Wie wirkt der Klimawandel auf dem Kontinent?

    VDI TZ / PT DLR, 8 Seiten
    Download (1,5 MB)
    (URL: http://www.fona.de/mediathek/pdf/Perspektive_Erde_Its_Time_for_Africa.pdf)



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