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15.05.2012

Grundstein für Ministeriumsneubau in Berlin gelegt

Schavan: "Das Gebäude entsteht an einem herausragenden Standort, wird innovativ finanziert und entspricht höchsten Kriterien für nachhaltiges Bauen"

Quelle: BMBF
Heute wurde in Berlin der Grundstein für das neue Gebäude des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gelegt. "Jetzt rückt die gemeinsame Unterbringung unserer Berliner Beschäftigten an einem einzigen Standort in greifbare Nähe", sagte Bundesministerin Annette Schavan. "Das freut mich umso mehr, als unser neues Ministerium an einem herausragenden Platz im Regierungsviertel in Berlin-Mitte entsteht - an der Spree, neben dem Hauptbahnhof und vis à vis zu Kanzleramt und Reichstag."

Unmittelbar nach Erteilung der Baugenehmigung war Anfang Februar 2012 mit den Bauarbeiten auf dem Grundstück am Kapelle-Ufer begonnen worden. Mit dem Neubau erhalten die gegenwärtig auf drei Standorte verteilten Berliner Mitarbeiter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 350 Büroarbeitsplätzen dauerhaft eine gemeinsame Unterbringung. Vom Ministerium nicht benötigte Flächen werden durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) anderweitig vermietet.

"Wir gehen mit unserem Neubauprojekt neue Wege, denn zum ersten Mal in Deutschland wird ein ziviles Bundesgebäude als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) gebaut und betrieben", betonte Schavan. Das Angebot des im ÖPP-Vergabeverfahren siegreichen Konsortiums unter der Führung der Unternehmen BAM Deutschland AG und Amber GmbH ist um fast 10 Prozent günstiger, als es ein Bau in konventioneller Eigenrealisierung wäre. Die öffentliche Hand spart auf diese Weise über den Vertragszeitraum von 30 Jahren rund 28 Mio. Euro. Darüber hinaus trägt das ÖPP-Verfahren zur langfristigen Kostensicherheit für den Bund bei. Bei einem ÖPP-Projekt werden Planung, Bau, Finanzierung und der langfristige Betrieb des Gebäudes an den privaten Partner vergeben.

"Der Neubau überzeugt auch in qualitativer Hinsicht", so Schavan. "Das Gebäude wird hohen architektonischen Ansprüchen gerecht. Es erfüllt gleichzeitig die Anforderungen an Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Innovation in vorbildlicher Weise." Die Ministerin betonte, dass die höchste Auszeichnungsstufe "Gold" nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude vertraglich vereinbart wurde.

Erster Dienstsitz des BMBF bleibt weiterhin Bonn. Dort arbeiten drei Viertel der Beschäftigten.

Weitere Informationen zum Neubau finden Sie im Internet unter:
http://www.bmbf.de/de/16888.php

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