Sich in der freien Natur zurechtzufinden, mit einfachen Mitteln zu „überleben“ und die essentiellen Herausforderungen im Naturcamp zu bestehen, stärkt Kompetenzen, die wir heute als „Resilienz“-Faktoren beschreiben. In dem Buch „Warum Huckleberry Finn nicht süchtig wurde“ beschreibt Eckhard Schiffer den Zusammenhang zwischen existenzeller Naturerfahrung und dem „Kohärenzgefühl“, das wir bauchen, um Sinnerfahrung, Widerstandskraft und Autonomie zu entwickeln. Vielen Kindern und Jugendlichen werden solche Erfahrungsmöglichkeiten heute vorenthalten.
Deshalb soll in WildLifeCamps ein flächendeckendes Angebot solcher Erfahrungsräume entstehen, die von Schulen, Kinder- und Jugendenrichtungen und therapeutischen Institutionen genutzt werden. Damit entstünde ein umfassendes sozialpräventives Netzwerk, das die vorhandenen naturräumlichen Möglichkeiten nutzt. Jedes Schullandheim und jedes Jugendherbergswerk, jeder Schulverbund und jeder Landkreis sollte ein WildLifeCamp unterhalten, um entsprechende Angebote zu machen.
Unser Treffen im Wald an diesem Vormittag gibt Ihnen einen erlebbaren Eindruck vom Leben im WildLifeCamp. Hajo Bach, Armin Hock und Silvia Luger Linke nehmen Sie ein kleines Stück mit in das „freie Leben im Wald“. Erleben Sie einige der Herausforderungen, die im Naturkontakt die Psyche stärken!
Ort:
Treffpunkt ist der Bahnhof Wandlitz
Termin:
1.7.12 Beginn:10:00 Uhr Ende: 14:00 Uhr
Kontakt:
Infos und Anmeldung unter: www.stratum-consult.de
oder per Fax an: 030.223 25 271