21.12.2011
30.06.2017


Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems
Sozial-ökologische Forschung

Seit 2013 fördert das BMBF mit ca. 30 Mio. Euro 33 Forschungsverbünde, die sich mit der Gestaltung der Energiewende in Deutschland beschäftigen. In diesen Projekten sollen zukunftsfähige Lösungen für aktuelle Probleme erarbeitet werden, um die Transformation des Energiesystems umwelt- und gesellschaftsverträglich zu bewältigen...

Vortragssaal im Berlin Congress Center (Michaela Thorn)
Auftaktveranstaltung "Umwelt- und gesellschaftsverträgliche Transformation des Energiesystems"
Foto: Michaela Thorn

Mit der Energiewende in Deutschland wird ein Paradigmenwechsel bei der Energieversorgung eingeleitet. Die Energiepolitik zielt künftig weniger darauf ab, hohe Reservekapazitäten zur Verfügung zu haben, als vielmehr Energie an den momentanen Bedarf angepasst zur Verfügung zu stellen und diese Energie möglichst umweltfreundlich zu erzeugen. Daher ist es u.a. notwendig, die Versorgungsnetze auszubauen, neue Techniken der Energiebereitstellung zu etablieren sowie Strukturen zu dezentralisieren und zu regionalisieren. Bei der Umsetzung dieses Paradigmenwechsels sind gesellschaftliche Aspekte von großer Bedeutung. Die Gestaltung der Energiewende gelingt nur, wenn die Bedürfnisse und Erwartungen der Bevölkerung, auch hinsichtlich der Fragen von Beteiligung und Gerechtigkeit, angemessen reflektiert und auch marktwirtschaftliche Erfordernisse berücksichtigt werden. Thematische Schwerpunkte der Forschungsprojekte sind daher Akzeptanz und Partizipation, Governance von Transformationsprozessen und Entwicklungsoptionen für das Energiesystem.

Zu den Beschreibungen der gefördeten Projekte (Projektblätter)

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Abschlusskonferenz der Fördermaßnahme am 4. und 5. Oktober 2016 in Berlin

 

Forschungslandkarte "Transformation des Energiesystems"