Gegenwärtig stehen die für die Entwicklung von Kommunen wesentlichen netzgebundenen Infrastrukturen vor einer Umbruchsituation. So ergeben sich auch für die Systeme der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung infolge des demographischen Wandels, aber auch durch ordnungspolitische Bestrebungen auf europäischer Ebene sowie zunehmende Haushaltsschwierigkeiten systemische Probleme, die angepasste Lösungsstrategien erfordern.
Im Hinblick auf die unterschiedlichen Organisationsformen geht es beispielsweise um die Sicherung der kommunalen Steuerungspotenziale. In stadttechnischer Hinsicht zeichnet sich hingegen ein Paradigmenwechsel in der Wasserver- und -entsorgung ab. Die Zukunft liegt in neuen intelligenten Kombinationslösungen (Energiegewinnung, Nährstoffverwertung), die insbesondere auch semizentrale Systemlösungen miteinbeziehen.
Um den kommunalen Entscheidungsträgern Instrumente und Verfahren zum Umgang mit der zunehmenden Komplexität und flexible Anpassungen an sich verändernde Rahmenbedingungen zu ermöglichen, hat der vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) geleitete Forschungsverbund netWORKS einen Ansatz zur integrierten Strategiebildung für Kommunen entwickelt und soeben im Handbuch „Transformation netzgebundener Infrastruktur. Strategien für Kommunen am Bespiel Wasser“ veröffentlicht.
Betriebliche Instrumente
Forschung für den Klimaschutz und Schutz vor Klimawirkungen
Nachhaltiger Konsum
10/2009 - 09/2013
05/2009 - 04/2013
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Sauberes Wasser durch Sonnenlicht
Antifouling 


