Datum: 23/09/2008 Zeit:
16:30 - 18:00 Ort: Hall F.1
Zielgruppe: Nationale Fachöffentlichkeit: Wissenschaft, Wirtschaft, Politik/ Verwaltung
Ziele:
Aufzeigen des FuE-Bedarfs hinsichtlich des Ziels der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Rohstoffproduktivität bis 2020 zu verdoppeln
Bewertung des Innovationspotenzials in Deutschland (z. B. zu Effizienztechnologien)
Aufzeigen der zu erwartenden Beiträge der Nachhaltigkeitsforschung zu einer Steigerung der Rohstoffproduktivität
Format: Drei Impulsreferate (je 15 min) mit anschließender offener Diskussion Sprache:
Deutsch (English translation)
In der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist das Ziel verankert, die Rohstoffproduktivität bis zum Jahr 2020 bezogen auf das Basisjahr 1994 zu verdoppeln. Die Rohstoffproduktivität erhöhte sich zwischen 1994 und 2005 um 33,5 % (Indikatorenbericht 2006 des Statistischen
Bundesamtes). Auch wenn dies eine positive Entwicklung ist, reicht das bisherige Tempo der Erhöhung nicht aus, um das gesetzte Ziel zu erreichen. Zudem hat sich der Anstieg der Produktivität in den
letzten Jahren (ab 2002) verlangsamt und von 2005 auf 2006 ist sogar ein
leichter Rückgang der Produktivität zu verzeichnen (Entwurf für den
Fortschrittsbericht 2008 zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie). Es sind also noch erhebliche Anstrengungen erforderlich, um den Ressourcenverbrauch vom Wirtschaftswachstum zu entkoppeln.
Die Teilnehmer/innen dieser Session sind eingeladen, über die erforderlichen Schritte zu einer nachhaltigen Rohstoffwirtschaft zu diskutieren. Zentrale Frage ist: Welchen Beitrag können Forschung und Innovationen hierbei leisten? Die Herausforderungen und Chancen für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland sollen aufgezeigt werden.
Session Chair
Loskill, Renate Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Deutschland
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