Forschungsgruppe Praxisnahe Berufsbildung
Wilhelm-Herbst-Str. 7
28359 Bremen
Deutschland

Telefon 0421/218-4623

Telefax 0421/218-4624
URL
http://www.fpb.uni-bremen.de
Beschreibung
Die Forschungsgruppe Praxisnahe Berufsbildung (FPB) der
Universität Bremen bearbeitet Fragestellungen im Kontext von Arbeit,
Lernen und Organisation. Forschungsschwerpunkte sind Fragen der
Kompetenzentwicklung und Qualifizierung je betroffener Akteursgruppen.
Die FPB führte bereits in der Vergangenheit implizit
nachhaltigkeitsorientierte Forschungsprojekte, etwa zur Modernisierung,
Nutzenverlängerung und Nutzungsoptimierung von Werkzeugmaschinen durch
(DEMCAP, UPTEC (Esprit), FAMO, REMO). Sie befasst sich mit
Qualifizierungs- und Arbeitsprozessen im Handwerk und führt empirische
Untersuchungen im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk zu Gestaltungs-
und Lernchancen in Kundenaufträgen durch.
Derzeit betreut die FPB u. a. das BIBB-Vorhaben "TR@NSIT" zum
Transfer moderner Unternehmenskulturen im Handwerk durch
arbeitsplatznahe, auftragsorientierte und IT-gestützte Weiterbildung.
Ebenfalls in diesem Kontext betreut die FPB Verbundvorhaben mit
Handwerksunternehmen im Rahmen der bmbf-Projekte „Neue Dienstleistungen
im Handwerk“ bzw. „IT-gestützte Dienstleistungen im Handwerk“.
Seit 2002 bearbeitet die FPB explizit Fragestellungen im Kontext
von Nachhaltigkeit in der beruflichen Bildung. So begleitete sie im
Verbundprojekt PUMP-UP (Förderung BMBF) die Konzeption und
Implementierung neuer Strategien zur Nutzungsdauerverlängerung
technisch komplexer Produkte.
Das Verbundvorhaben ELaN befasst sich mit der Entwicklung
erfahrungsorientierter Aus- Weiterbildungskonzepte für Offiziere und
Mitarbeiter von Tankern. Das Projekt will einen Beitrag zur Erhöhung
der Tankersicherheit leisten. Im Projekt OPTIMUS (Förderung Deutsche
Bundesstiftung Umwelt, DBU) entwickelt und realisiert sie u. a. ein
Qualifizierungsmodule für das SHK-Fachhandwerk zu den Möglichkeiten der
energetischen Optimierung bestehender Heizungsanlagen.
Mit dem Projekt NordWind (Landesprogramm Arbeit und Technik)
begleitet die FPB den Aufbau eines
Offshore-Windenergie-Wertschöpfungszentrums durch die Gestaltung eines
flexiblen, betriebsübergreifenden Produktionskonzeptes auf der Basis
partizipativer Arbeits- und Organisationsstrukturen und innovativer
Arbeitsgestaltung.