Service

7. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit

Forschung für nachhaltige Entwicklungen - International
2.-4. November 2010, axica, Berlin


Session

    C Wasser und Ressourcen

C1 Implementierung von IWRM-Konzepten – Welche Rolle spielt die Ökonomie?

zu den Session Ergebnissen

Datum: 02/11/2010
Zeit: 14:30 - 16:00
Ort: Forum

Sprache: Deutsch (English translation)

Eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wasservorräte für eine rasch wachsende Weltbevölkerung ist eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Verbunden damit sind hohe wirtschaftliche Investitionen in die Wasserver- und –entsorgung, ein neuer Umgang mit der Ressource Wasser sowie die ganzheitliche Betrachtung von Natur- und Siedlungsräumen. Die ökonomischen und ökologischen Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie stellen die Wasserverwaltungen in Europa vor große, neue Herausforderungen. In noch stärkerem Maße stellt sich die Frage nach der effizienten Bewirtschaftung der Wasserressourcen weltweit für Entwicklungs- und Schwellenländer mit rasch ansteigendem Nutzungsdruck auf die natürlichen Ressourcen.

Vor diesem Hintergrund versucht der Ansatz des Integrierten Wasserressourcen-Managements (IWRM), eine nachhaltige Balance zwischen der Nutzung und dem Schutz der Wasservorräte zu erreichen. Wie die Erfahrungen mit der EU-WRRL und von internationalen Projekten im IWRM-Schwerpunkt zeigen, ist eine wirkungsvolle und nachhaltige Implementierung von IWRM-Konzepten nur unter hinreichender Berücksichtigung ökonomischer Aspekte möglich. Einen wesentlichen Aspekt, der mittlerweile auch bei der Finanzierung von Wasserinfrastrukturen durch internationale Finanzierungsinstitutionen Bedeutung erlangt hat, stellt die konsequente Anwendung des Verursacher- und des Kostendeckungsprinzips von Wasserdienstleistungen dar. Auch die Problematik der Inwertsetzung von Leistungen der Ökosysteme spielt in der Debatte eine immer größere Rolle.

In diesem Spannungsfeld agieren Wasserbehörden, Unternehmen und Naturschutzverbände und bringen ihre Sicht in die praktische Umsetzung des IWRM-Konzeptes ein. Interdisziplinäre Forschungsprojekte unterstützen diesen Prozess und begleiten die z.T. kontroversen Diskussionen mit wissenschaftlich fundierten Analysen und Lösungsvorschlägen. Die Session will die verschiedenen Sichtweisen von Experten und Erfahrungen aus BMBF-Projekten darstellen und anhand von Leitfragen diskutieren.
 


Fotos

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Session Moderation

Borchardt, Dietrich
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Deutschland




Session Diskussion

Rotter, Sophie
seeconsult GmbH, Deutschland



Beiträge

Einführung
Löwe, Helmut

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Deutschland
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Ökonomische Aspekte bei der Implementierung von IWRM-Konzepten – eine Einführung und Beispiele aus Europa
Interwies, Eduard

interSus, Deutschland
Download der Präsentation (238 KB)

Ein Modell für eine Kooperation zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft: Verwendung der Niedersächsischen Wasserentnahmegebühr für eine gewässerschonende Bewirtschaftung
Löloff, Andreas

NLWKN, Deutschland

Das IWRM-Pilotprojekt „Mittlerer Olifants/Südafrika“
Rudolph, Karl-Ulrich

Universität Witten-Herdecke, Deutschland
Download der Präsentation (1503 KB)

IWRM-Implementierung durch Entwicklungsbanken – Kriterien für eine Prioritätensetzung
Suthhof, Andreas

Internationales Büro des BMBF, Deutschland
Download der Präsentation (155 KB)


Session Ergebnisse

Research priority areas for the foreseeable future
  • The focus of the IWRM approach should be widened to other fields that are driving the discussion. For instance the impact of Biogas facilities on the quality of ground water is not covered by the classic IWRM approach.
  • New infrastructures and project must be financed and operated in a way to ensure their long lasting use.
  • Assessing the value of ecosystem services to quantify the prizes of intrusions into ecosystems economically.
Necessary framework conditions to foster international cooperation for sustainable development
  • Improve networking and integration within the existing framework conditions. In developing and newly industrialized countries.
  • Implement new measures to improve the cost transparency of projects.


Organisation

Dr. Thomas Deppe
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Projektträger Karlsruhe
Wassertechnologie und Entsorgung (PTKA-WTE)
Außenstelle Dresden
Hallwachsstr. 3
01069 Dresden
Phone: 0351/463-31443
thomas.deppe@kit.edu

Gisela Lamkowsky
Seeconsult GmbH
Westerbreite 7
D – 49084
Phone: +49 5419778850
glamkowsky@seeconsult.org

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