
Zur Beförderung der Nachhaltigen Entwicklung in Europa wurden sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene Aktivitäten, Programme und Initiativen gestartet. Sie basieren auf den Grundsätzen der Europäischen Nachhaltigkeitsstrategie, die auf dem EU-Gipfel in Göteborg 2001 verabschiedet und im Jahr 2006 erneuert wurde.
Die EU-Nachhaltigkeitsstrategie hat einen integrierten Politikansatz zum Ziel, der die Gesellschaft verändern und zu mehr Nachhaltigkeit in Produktion und Konsum führen soll.
Als große gesellschaftliche Herausforderung wird dabei insbesondere die Suche nach Lösungsansätzen für die folgenden Problembereiche verstanden:
Die EU-Nachhaltigkeitsstrategie integriert die Ziele des 6. Umweltaktionsprogramms und ergänzt die Lissabon-Strategie für Nachhaltiges Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerb.
Als übergeordnete Strategie hat sie zudem Auswirkung auf die Forschungs- und Innovationspolitik in Europa. Im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (FP7) findet sich das Prinzip der Nachhaltigkeit als Querschnittsaspekt wieder. Somit ist die europäische Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung von 2007-2013 diesem Prinzip untergeordnet. Die hiermit verbundene Interdisziplinarität und Integration von Akteuren aus den Bereichen Industrie und Gesellschaft stellen für deutsche Forscherinnen und Forscher eine große Chance dar. Neben FP7 bieten weitere Instrumente zur Vernetzung und transnationalen Forschungsförderung Möglichkeiten der Kooperation in Europa und darüber hinaus.
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