Die Bundesregierung hat sich auf europäischer wie auf internationaler Ebene dazu verpflichtet, die globalen Herausforderungen in Umwelt- und Klimaschutz anzunehmen. Deutschland hat auf dem Gebiet der Nachhaltigkeitsforschung eine große Forschungstradition, exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und eine hervorragende Forschungsinfrastruktur zu bieten. Durch wissenschaftliche Kooperationen wollen wir gemeinsame Entwicklungschancen erarbeiten sowie Teilhabe am Wohlstand und einen wirksamen Klimaschutz ermöglichen. Deutschland kommt dabei wegen seiner Vorreiterrolle in der Nachhaltigkeitsforschung eine besondere Verantwortung zu. Mit den sich rasch entwickelnden Regionen Asiens, Lateinamerikas und Afrikas sollen technologisch anspruchsvolle und ökologisch verantwortbare Zukunftsperspektiven entwickelt und umgesetzt werden. Das BMBF strebt zudem an, die zukünftigen globalen Forschungsagenden zentral mit zu gestalten.
Entsprechend diesen Zielsetzungen kooperiert das BMBF mittels eines umfangreichen Instrumentariums von Programmen, insbesondere mit Entwicklungsländern, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sein werden. Auch die Kooperation mit Schwellenländern wie China, Brasilien, Indien und Südafrika wird wegen ihrer bestehenden und wachsenden Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung intensiviert.
Diese Maßnahmen sind auch Bestandteil der von der Bundesregierung im Jahr 2008 beschlossenen Strategie zur Internationalisierung von Wissenschaft, Forschung und Entwicklung. Ihr Ziel ist, die internationale Zusammenarbeit mit den jeweils besten Forscherinnen und Forschern zu stärken, gemeinsam Innovationspotenziale zu erschließen, die Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern in Bildung und Forschung auszubauen sowie international Verantwortung zu übernehmen und globale Herausforderungen zu bewältigen.
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