
Rohstoffe intelligenter und effizienter durch neue Technologien zu nutzen ist ein elementarer Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der wirtschaftlichen Grundlagen des Hightech-Standortes Deutschland.
Forschungsfördermaßnahmen des BMBF im Bereich Rohstoffeffizienztechnologien unterstützen daher die Rohstoffstrategie der Bundesregierung zur nachhaltigen und sicheren Rohstoffversorgung Deutschlands. Im Fokus stehen die gemeinsame Forschung von Industrie und Universitäten, die Kooperation mit Schwellen- und Entwicklungsländern und die Spitzenforschung in Kleinen und Mittelständischen Unternehmen. Mit der Forschungsförderung neuer Technologien, z.B. zur Verbesserung des wirtschaftlichen und technischen Potenzials von Recyclingverfahren, wird den Empfehlungen des Rates für Nachhaltigkeit „Wie Deutschland zum Rohstoffland wird“ Rechnung getragen.
Der Förderschwerpunkt „r2: Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – rohstoffintensive Produktionsprozesse“ fokussiert auf der Erforschung und Entwicklung von Verfahren, die durch hohe Massenströme gekennzeichnet sind. Für Schlüsseltechnologien erforderliche Rohstoffe sind Gegenstand im Förderschwerpunkt „r3: Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – strategische Metalle und Mineralien“. Diese Förderaktivität wird zukünftig im Programm „Wirtschaftsstrategische Rohstoffe für den Hightech-Standort Deutschland“ ausgebaut. Das im August 2011 gegründete Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie, das Forschung und Entwicklung über die gesamte Wertschöpfungskette mineralischer Rohstoffe von der Erkundung bis zum Recycling betrachtet, nimmt dabei eine Schlüsselfunktion ein.
Umweltinnovationen für den Leitmarkt Umwelttechnologien und für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft werden im Förderschwerpunkt „Innovationen als Schlüssel für Nachhaltigkeit in der Wirtschaft“ gefördert. Mit dem Förderschwerpunkt „Technologien für Nachhaltigkeit und Klimaschutz - Chemische Prozesse und stoffliche Nutzung von CO2“ wird der Gedanke der Ressourceneffizienz mit dem Klimaschutz eng verknüpft.
Durch Umsetzung von Struktur- und Funktionsprinzipien aus der belebten Natur in die Ingenieurwissenschaften können Ressourcen sowohl bei der Fertigung als auch bei der Nutzung von Produkten eingespart werden; Förderschwerpunkt: „Bionische Innovationen für nachhaltige Produkte und Technologien – BIONA“.
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