29.06.2012

Richtung Nachhaltigkeit: neue Beziehungen zwischen ländlichen Räumen und der Landwirtschaft in Europa (RURAGRI)

Richtung Nachhaltigkeit: neue Beziehungen zwischen ländlichen Räumen und der Landwirtschaft in Europa (RURAGRI) - Teaserfoto
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RURAGRI


RURAGRI zielt auf ein besseres Verständnis der sich ändernden Beziehungen zwischen ländlichen Räumen und der Landwirtschaft in Europa unter Nachhaltigkeitsaspekten ab. Veränderte Rahmenbedingungen wie globaler und demographischer Wandel, Verstädterung u.a. werden berücksichtigt.

RURAGRI zielt darauf ab, die Abstimmung zwischen europäischen, nationalen und regionalen Forschungsprogrammen zu verbessern, die sich mit ändernden Verhältnissen zwischen ländlichen Räumen und der Bedeutung von Landwirtschaft in Europa unter Nachhaltigkeitsaspekten beschäftigen. Ministerien aus 20 europäischen Mitgliedsstaaten bzw. assoziierten Staaten haben sich in RURAGRI zusammen gefunden.

Die Art, in der die Landoberfläche genutzt wird, wird von verschiedenen Entwicklungen, wie z.B. einer wachsenden Weltbevölkerung, der ökonomischen Globalisierung, dem demographischem Wandel, Migration, den landwirtschaftliche Märkten, der Energienachfrage, Wasserknappheit und Überschwemmungen u.a. stark beeinflusst. Diese Entwicklungen resultieren in steigenden, divergierenden, oft widersprüchlichen Anforderungen an die Landnutzung und erhöhen den Anspruch an die begrenze Ressource „Land“. Gleichzeitig spielt sich das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben immer stärker in urbanen Räumen ab. Dieser Trend beeinflusst die ökonomische und soziokulturelle Dynamik ländlicher Räume. RURAGRI zielt auf ein besseres Verständnis zwischen der traditionell wichtigen Landwirtschaft und anderen Formen der Landnutzung ab, um nachhaltige Entwicklungen ländlicher Räume in Europa zu erreichen. Institutionelle Strukturen werden dabei ebenso berücksichtigt wie neue Governance Ansätze, die das Ziel verfolgen, bestehende und künftige regionale Ressourcen zu stärken. RURAGRI will nicht nur ein tieferes Verständnis aktueller Entwicklungen erreichen, sondern auch Lösungen für künftige Anforderungen auf europäischer Ebene anbieten.

Das BMBF-Rahmenprogramm “Forschung für nachhaltige Entwicklungen” setzt auf integrierte konzeptionelle Forschungsansätze, die alle wichtigen Aspekte – wirtschaftliche, ökologische und soziale – gleichzeitig umfassen, um nicht ein Problem auf Kosten eines anderen zu lösen. “Nachhaltiges Landmanagement” ist dabei ein Querschnittsthema, das durch die gleichnamige, modulbasierte Förderaktivität “Nachhaltiges Landmanagement” umgesetzt wird. Basierend auf Modul B liegen die Interessen des BMBF im Rahmen von RURAGRI auf Forschungsfragen, die den Einfluss globalen Wandels auf ländliche Regionen in einer europäischen Dimension beleuchten.



http://www.bmbf.de/foerderungen/20203.php

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