
Die Europäische Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung stellt für deutsche Forscherinnen und Forscher und für Akteure aus Industrie und Gesellschaft eine große Chance dar. Das BMBF gibt hierzu den strategischen Rahmen vor und strebt danach, die Forschung für Nachhaltige Entwicklungen nach Europa zu tragen. Dazu beteiligt es sich aktiv an der Gestaltung der EU-Forschungsrahmenprogramme, insbesondere der Arbeitsprogramme und macht Vorschläge zur inhaltlichen und instrumentellen Ausrichtung der Forschungsförderung innerhalb dieses weltweit größten Forschungsprogramms. Außerdem verfolgt das BMBF die Aktivitäten von industriegetriebenen Europäischen Technologieplattformen.
Zur erfolgreichen Forschung in Europa gehören nicht nur personelle Kapazitäten sondern auch die notwendigen Forschungsinfrastrukturen. Hier leistet das BMBF z. B. in der Meeresforschung einen großen Beitrag, indem es eigene Forschungsschiffe für Wissenschaftler aus anderen Ländern zugänglich macht.
In immer größerem Maße findet auf europäischer Ebene eine Koordinierung nationaler Förderaktivitäten statt. Zu diesem Zweck initiierte die EU-Kommission Koordinierungsnetzwerke im Europäischen Forschungsraum – die so genannten ERA (European Research Area / Europäischer Forschungsraum) – Nets (Netze). Diese bündeln z. B. im Bereich der Biodiversitäts-, Klima-, Wasser-, Forst- und Meeresforschung die Anstrengungen vieler Forschungsförderer und –manager in Europa.
Diese Entwicklung erfährt ihre Fortsetzung in der so genannten Gemeinsamen Programmplanung (Joint Programming Initiatives, JPI) auf europäischer Ebene. Hier ist das BMBF z. B. im Bereich der Klimaforschung auf europäischer Ebene die treibende Kraft und in anderen Initiativen gestaltender Partner.
Forschung und Entwicklung in Europa ist vielschichtig angelegt und scheint häufig ein ‚Buch mit sieben Siegeln‘. Um deutschen Forschungsinteressentinnen und –interessenten den Weg zu bahnen, finanziert das BMBF Beratungsstellen, die Sie zum Forschungsrahmenprogramm, zu COST und EUREKA-Projekten beraten und ihnen auch die richtigen Ansprechpartner für weitere EU-Programme nennen können. Die Fona-Seite bietet Ihnen dazu den Überblick.
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