Agendaprozess "Nachhaltige urbane Mobilität"

Das BMBF hat einen Agendaprozess zum Thema „Nachhaltige urbane Mobilität" gestartet. Mithilfe von drei Expertenworkshops und einer großen Agendakonferenz sollen Forschungs- und Umsetzungsbedarfe für eine nachhaltige Mobilitätentwicklung in Städten identifiziert werden.
Fahrradfahrer, Elektroauto und Stadtbahn in Berlin (Max Power, InnoZ – Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel)
Urbane Mobilitätsdienstleistungen
Foto: Max Power, InnoZ – Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel

Das BMBF führt in 2017 einen Agendaprozess zur „nachhaltigen urbanen Mobilität" durch. Ziel des Agendaprozesses ist es einerseits Forschungslücken zu identifizieren. Andererseits sollen damit auch die Praxis und dort bestehende Bedarfe in den Fokus genommen werden. Von zentraler Bedeutung für den Agendaprozess werden Themen aus den Bereichen „nachhaltige Stadtentwicklung" und „neue Mobilitätskonzepte und Geschäftsmodelle für einen effizienten und nachhaltigen Stadtverkehr" sein. Dafür sollen unterschiedliche Nutzerperspektiven und Verkehrsträger berücksichtigt werden. Sowohl der Personen- also auch den Güterverkehr sollen betrachtet werden, ebenso wie der öffentliche und private, motorisiert und nicht motorisiert, und fließende und ruhende Verkehr.

Das BMBF richtet sich im Zuge seines Agendaprozess im März und April zunächst mit drei Expertenworkshops (s. auch Kasten rechts) zu den Themen

  • Mobilität und der digitale Wandel
  • Urbane Versorgung, Produktion und Warenströme
  • Mobilität 2030 – Zukunftsszenarien für die Mobilität

an Experten aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Mithilfe dieser Workshops sollen erste thematische Vertiefungen vorgenommen werden. Im Juni wird dann eine große Agendakonferenz in Berlin einem breiten Publikum die Gelegenheit geben mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft die verschiedenen Themenfelder rund um die „nachhaltige urbane Mobilität" zu diskutieren und weiter zu vertiefen.

Seinen Abschluss findet der Agendaprozess schließlich in der inhaltlichen Aufbereitung des Dialogprozesses und der Erstellung einer Forschungsagenda „nachhaltige urbane Mobilität". Diese Agenda soll Ende 2017 fertiggestellt werden.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zum Thema „Nachhaltige urbane Mobilität" oder unserem Agendaprozess haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf. Schicken Sie uns dazu eine E-Mail an urbanmobil@fona.de.

Weitere Informationen zum Agendaprozess erhalten Sie fortlaufend aktuell auf dieser Internetseite.