Der Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Forschung 2016 steht fest!

Das Essener Unternehmen Evonik Creavis wurde für seinen Beitrag, Abwärme in nutzbare Energie umzuwandeln, mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016 gewürdigt. Die Auszeichnung stiftet das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Staatssekretär Georg Schütte verlieh den Preis am Freitag anlässlich des 9. Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf.
Mediatheksbild - mit dem Titel Der Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Forschung 2016 steht fest! (Frank Fendler)
Deutscher Nachhaltigkeitspreis
Foto: Frank Fendler

Der Sieger des Forschungspreises wurde in Kooperation mit der Wissenschaftssendung „nano“ (3sat) über ein Online-Voting ermittelt.

Folgende Projekte standen zur Auswahl für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung:
  • der klimaneutrale Campus Leuphana Universität in Lüneburg, der die Wärme des Sommers für den Winter in einem Grundwasserleiter speichert
  • das europäische Verbundprojekt DAPhNE, das die Mikrowellentechnologie im industriellen Maßstab nutzt, um die energieaufwändige Herstellung von Zement, Glas und Keramik zu revolutionieren
  • ein Forscherteam von Evonik Creavis, das mit seinem neuen Hochleistungsprozess für thermoelektrische Generatoren ermöglicht, dass überschüssige (Ab)Wärme in Strom umgewandelt werden kann.

Erfahren Sie mehr über die Projekte in den Wissenschaftssendungen „nano“ (ZDF/3Sat) vom 2., 3. und. 4. November 2016:

Verliehen wurde die Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am 25. November 2016 im Rahmen des 9. Deutschen Nachhaltigkeitstages im MARITIM Hotel Düsseldorf. In diesem Jahr stellte das BMBF die Auszeichnung unter das Motto der FONA-Leitinitiative Energiewende.

Die Forschung für den Erhalt der Umwelt und Ressourcenschutz, für die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und ökonomischer Entwicklung, steht seit 2012 im Fokus des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum fünften Mal verliehen. Mehr Informationen unter www.forschungspreis.de.

Zuletzt geändert: 23.04.2015