Nachhaltiges Landmanagement

Der globale und der regionale Wandel stellen Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik weltweit vor große Herausforderungen. Der Klimawandel, Konflikte zwischen Ernährung und Energieversorgung, der Verlust von Biodiversität, demographische Veränderungen sowie die intensive Landnutzung durch Siedlung, Verkehr und Wirtschaft erfordern innovative und regional angepasste Lösungen. Der Förderbereich "Nachhaltiges Landmanagement" ist daher als Querschnittsthema im Rahmenprogramm "Forschung für Nachhaltige Entwicklungen" verankert, in dem verschiedenste Forschungsstränge zusammenfließen.
Blick auf eine hügelige Wald- und Feldlandschaft (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Mittelgebirge
Foto: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Ziel der Forschung ist, sowohl die nötigen Wissens- und Entscheidungsgrundlagen für ein nachhaltiges Landmanagement zu schaffen als auch Handlungsstrategien und Instrumente für eine vorausschauende Anpassung der regionalen Landnutzung an den globalen Wandel bereitzustellen. Erkenntnis- und umsetzungsorientierte Forschung werden verknüpft.  Die Wechselbeziehungen zwischen ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Belangen können durch systemübergreifende Forschungsansätze adäquat erfasst werden.

Mit der Forschung zum Landmanagement wird Umsetzungswissen für ein integratives, gemeinsames Handeln geschaffen. Umsetzbarkeit ist von zentraler Bedeutung für den Erfolg der Förderung; sie entscheidet sich letztlich auf Akteursebene (z. B. Akzeptanzfragen, institutionelle Rahmenbedingungen) und erfordert Transdisziplinarität, etwa die Einbeziehung von Entscheidungs- und Handlungsträgern in den Forschungsprozess.

Zuletzt geändert: 18.02.2015