Nachhaltiges Wassermanagement: Förderung ausländischer Studierender und Doktoranden; Sommerschulen

Ziel des Programms ist die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern aus ausgewählten Ländern; sie haben die Möglichkeit, in Deutschland zu studieren bzw. eigene Ph.D.-Vorhaben umzusetzen. Darüber hinaus können deutsche Forschungsinstitute Sommerschulen durchführen.
Mediatheksbild - mit dem Titel Nachhaltiges Wassermanagement: Förderung ausländischer Studierender und Doktoranden; Sommerschulen (Europäische Kommission)
Foto: Europäische Kommission

Einer der Förderschwerpunkte, dem das BMBF in seinem Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA) besondere Bedeutung beimisst, ist Nachhaltiges Wassermanagement (NaWaM): „Eine der großen Herausforderungen der Zukunft ist es, die Versorgung der Weltbevölkerung mit sauberem Wasser sicherzustellen. Bevölkerungswachstum, Wasserverschmutzung und ein steigender Pro-Kopf-Wasserverbrauch belasten die Wasserqualität. Darüber hinaus beeinflussen großräumige Klima- und Landnutzungsänderungen die globalen und regionalen Wasserkreisläufe und stellen damit auch die mittel- und langfristige Wasserverfügbarkeit in Frage.“ Vor diesem Hintergrund fördert das BMBF gezielt Forschungsprojekte, um Technologien und Strategien für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser zu entwickeln, anzupassen sowie international zu verbreiten. Von besonderem Interesse sind dabei die Themenfelder Wasser und Energie, Wasser und Gesundheit, Wasser und Ernährung, Wasser und Umwelt sowie Wasser in urbanen Räumen. Im Zentrum des aus Mitteln des BMBF finanzierten DAAD-Fachprogramms „Nachhaltiges Wassermanagement“ steht die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus Kasachstan, der Mongolei, Iran, Jordanien, Vietnam und Indonesien. Der Programmteil „Studien- und Forschungsstipendien für Ausländer“ bietet hochqualifizierten Studierenden und Doktoranden aus oben genannten Ländern die Möglichkeit, in fachlich einschlägigen ausgewählten englischsprachigen Master-Programmen deutscher Hochschulen zu studieren bzw. eigene Promotionsvorhaben in Deutschland durchzuführen. In einer zweiten Förderlinie erhalten deutsche Forschungsinsitute die Möglichkeit, Serielle Sommerschulen mit Teilnehmern aus o.g. Ländern durchzuführen.