01.01.2009
07.03.2017


Innovative Technologien für Ressourceneffizienz - Rohstoffintensive Produktionsprozesse (r²)

Rohstoffe intelligenter und effizienter zu nutzen ist ein elementarer Beitrag zur Sicherung des Industriestandortes Deutschland. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stärkt eine hohe Ressourceneffizienz die deutsche Industrie im globalen Wettbewerb.
Herstellung des Zwischenproduktes im Autoklavenprozes (KIT / Markus Breig)
Celitement: Herstellung des Zwischenproduktes im Autoklavenprozes
Foto: KIT / Markus Breig

Rohstoffe intelligenter und effizienter zu nutzen ist ein elementarer Beitrag zur Sicherung des Industriestandortes Deutschland. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten stärkt eine hohe Ressourceneffizienz die deutsche Industrie im globalen Wettbewerb. Neben dieser wirtschaftlichen Bedeutung ist beim Einsparen von Rohstoffen auch die ökologische Seite wichtig. So wurde beispielsweise in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel gesetzt, die Rohstoffproduktivität bis zum Jahr 2020 gegenüber 1994 zu verdoppeln.

Im Rahmen der Hightech-Strategie und der Rohstoffstrategie der Bundesregierung  unterstützt deshalb das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung innovativer Effizienztechnologien. Im Fokus der Fördermaßnahme "Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – rohstoffintensive Produktionsprozesse" stehen rohstoffnahe Industrien mit hohem Materialeinsatz, da hier eine große Hebelwirkung erreicht werden kann. Hierzu zählen unter anderem die Chemieindustrie, die Metall- und Stahlproduktion sowie die Baustoffherstellung. Neben mengenmäßig bedeutsamen werden auch strategisch wichtige Rohstoffe betrachtet, die für hochwertige Technologien unersetzbar sind, beispielsweise Titan, Indium oder Ruthenium.

Zuletzt geändert: 09.09.2011