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01.01.2008
31.12.2013

13.12.2004

You eat what comes from the region

(translation will be available soon)
Uni Oldenburg entwickelt eine nachhaltige Esskultur

Source: Handelsblatt / Patrick Mönnighoff
Der Hamburger zwischendurch, die Bratwurst im Brötchen oder Pommes rot-weiß aus der Schale sind vom Speisezettel der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Das wissen auch die Forscher der Universität Oldenburg. Dass aber das Rinderhack zwischen Weißbrot und Salat immer häufiger aus Argentinien kommt, muss nicht sein, sagt Reinhard Pfriem, Betriebswirtschaftsprofessor an der Hochschule.

In dem von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Ossena-Projekt will die Universität Anstöße entwickeln, die „Appetit auf nachhaltige Ernährung“ machen sollen. „Auch regionale Produkte passen zu dem heutigen Lebensstil“, erklärt Pfriem.

Die Forscher entwerfen beispielsweise ein Imbiss-Konzept, in dem nur Produkte aus Ostfriesland verarbeitet werden. Sie kooperieren mit einer Supermarktkette, um eine regionale Marke zu entwickeln, und besuchen Schulen, um den Begriff Nachhaltigkeit zu erklären.

Dabei arbeiten sie nicht nur mit Konsumenten und Händlern, sondern auch mit Gastronomen und Landwirten zusammen. „Über die Esskultur entscheiden nicht nur die Verbraucher“, erläutert Pfriem. Alle an den Produkten beteiligten Unternehmen würden eine ähnlich große Verantwortung tragen, denn auch sie prägten durch Vermarktung und durch ihre Werbekampagnen die Esskultur.

Doch nicht nur die Betriebswirte befassen sich in Oldenburg mit der Verbindung zwischen Ökonomie und Ökologie. „Der ganze Bereich wird seit den 80er Jahren kontinuierlich ausgebaut und ist mittlerweile in der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät einer der zentralen Schwerpunkte“, sagt Heinz Welsch, Volkswirtschaftsprofessor an der Universität. So untersuchen seine Studenten auch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Kyoto-Protokolls auf einzelne Staaten oder die der Öko-Steuer auf Unternehmen.

Diese Spezialisierung ist auch für die Studenten von Vorteil, da sich die Ausrichtung auch bei vielen Konzernen herumgesprochen hat. „Wir arbeiten bei unserer Projekten außerdem eng mit der Praxis zusammen“, sagt Welsch. Sogar Studenten im Grundstudium finden leicht einen Praktikumsplatz und können früh unterschiedliche Firmen kennen lernen. Einige Studenten hätten daher schon vor ihrem Examen einen Arbeitsvertrag in Aussicht.

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gehört mit erst 30-jähriger Geschichte zu den jungen Hochschulen Deutschlands. Insgesamt sind an der Uni gut 12 000 Studenten eingeschrieben, von denen 1 400 Wirtschaftswissenschaften studieren und 600 Nebenfächer in diesem Bereich belegen. Die Studenten werden von rund 20 Wirtschafts- und Juraprofessoren betreut. An der Hochschule wird ein spezieller Studiengang „Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Ökologie“ angeboten. Ein darauf aufbauender „Master of Sustainability Economics and Management“ ist in Planung.

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