Die Folgen des Trends zu Megastädten spürten in erster Linie die Menschen in Ländern in Asien, Afrika und Südamerika. "Im Zeitalter der Globalisierung sind wir jedoch auch in Deutschland von den Auswirkungen betroffen. Erfolgreiche Innovationsstrategien in diesen Ländern helfen uns daher auch zu Hause", so der Parlamentarische Staatssekretär weiter.
Das neue Förderprogramm umfasst Projekte in 15 Städten Asiens, Afrikas und Südamerikas, die sich mit unterschiedlichen Fragen einer nachhaltigen Stadtentwicklung wie Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Nahrungs- und Gesundheitsversorgung, Verkehrsplanung und Wohnungsversorgung beschäftigen. Das Förderprogramm ist auf insgesamt elf Jahre angelegt. In einer Vorbereitungsphase von zwei Jahren sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Unternehmen aus Deutschland in den ausgewählten Projekten zusammen mit Wissenschaftlern aus den untersuchten Städten vor Ort Innovationsstrategien entwickeln, die die Lebensbedingungen in diesen Städten dauerhaft verbessern. Wenn sie erfolgreich sind, sollen diese Strategien dann schrittweise ausgebaut und umgesetzt werden.
Das neue BMBF-Programm zur nachhaltigen Förderung der Megastädte ist Teil des Rahmenprogramms "Forschung für die Nachhaltigkeit" der Bundesregierung.
Weitere Informationen zum Förderprogramm für nachhaltige Entwicklung der Megastädte gibt es beim:
Projektträger Umweltforschung und -technik
Frau Dr. Koch-Kraft
Tel. 0228 3821 5-52
E-Mail: andrea.koch-kraft@dlr.de
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