Der Zukunftsrat Hamburg hat sich im April 1996 gegründet. Getragen wird
er von "Stiftung Zukunftsrat Hamburg e.V.". Er zählt ca. 100 Mitglieder
(ausschließlich juristische Personen): von Eine-Welt- /
Umweltschutzvereinen, berufsständische Interessensvertretungen, Hochschulen bis hin zu Wirtschaftsbetriebe.
Der Zukunftsrat fördert und entwickelt alle geeigneten Aktivitäten
und Prozesse weiter, die im Sinne der Agenda 21 sind.
Er versteht
sich als kritisch-öffentliche Instanz, als Zusammenschluß von
Nichtregierungsorganisationen, die sich aktiv in die Politik
einbringen.
Der Zukunftsrat Hamburg strebt eine demokratisch
legitimierte und flexible Organisations-Struktur an, die politische
Überparteilichkeit und Unabhängigkeit gewährleistet.
Er
konkretisiert ständig Ziele bzw. Leitbilder einer lokalen Agenda 21 und
ist intensiv darum bemüht, die Öffentlichkeit für deren praktische
Umsetzung zu gewinnen.
Der Zukunftsrat Hamburg
fördert die Kooperation von sozialen, wirtschaftlichen und
ökologischen Aktivitäten und Projekten, sowohl auf lokaler als auch auf
globaler Ebene.
fördert Bürgerbeteiligung und bündelt
Initiativen, die sich am Agenda-Prozeß beteiligen wollen; er stellt
dazu Informationen, Diskussionsforen und fachliche Unterstützung
bereit.
mobilisiert dazu wissenschaftliche, technische,
kulturelle und sonstige fachliche Kompetenz der Menschen unserer Stadt.
fördert Kommunikation, Vernetzung und Netzwerke - auch mit Hilfe
von Informations- und Kommunikations-Technologien - zwischen
Agenda-Aktivitäten sowohl regional als auch überregional.
unterstützt mit geeigneter Publikation und Öffentlichkeitsarbeit den
Prozeß nachhaltiger Entwicklung.
bemüht sich um materielle und
finanzielle Unterstützung von Agenda-Projekten, auch durch gezielte
Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen.
begleitet
(selbst)kritisch, kommentiert, ergänzt und unterstützt Politik und
Verwaltung in Bezug auf die Umsetzung der Agenda 21.
fördert
Kreativität, Innovationsbereitschaft und Zivilcourage bei der Umsetzung
zukunftsfähiger Projekte.
fördert das soziale Klima, den
Gemeinsinn und ein „Gemeinwohlbefinden“ in der Stadt, das Menschen zu
konstruktiven Problemlösungen ermuntert.
präsentiert öffentlich
die Projekte seiner Mitglieder und veröffentlicht seine
Beratungsergebnisse.
fördert Selbstorganisation, Kommunikation
und Kooperation seiner Mitglieder und Partnerorganisationen.
betreibt die Auswertung und den Austausch von (Projekt)-Erfahrungen.