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Energy storage of the future: super-capacitors
(only available in German)Um Strom zuverlässig und schnell verfügbar zu halten, sind flexible Energiespeichersysteme gefragt. Besonders vielversprechend sind neuartige Superkondensatoren, die viel Energie speichern und sie bei Bedarf sehr schnell freisetzen können. Mit 100 000 Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Zeit ein Projekt, in dem Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) daran arbeiten, Superkondensatoren für die Energiespeicherung nutzbar zu machen.
Source: (idw) Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
29.01.2010. Das Forschungsprojekt "Super-Kon" ist Teil des
Förderprogramms "Forschung für den Markt im Team" (ForMaT) und befindet sich in
der ersten, sechsmonatigen Förderphase. Ziel des Projektes ist die
Weiterentwicklung der Superkondensatoren als Energiespeichersysteme. Dazu testen
Forscher zunächst die Möglichkeiten von Kompositmaterialien (Verbundwerkstoffe)
verschiedener Ausgangsstoffe. In der ersten Phase werden Verwertungspotenziale
für Innovationen an wissenschaftlichen Einrichtungen identifiziert und bewertet.
Anschließend evaluiert eine Gutachterkommission die Anträge für eine zweite
Förderphase.
Das MLU- Projekt ist eine Kooperation des Instituts für
Physik, des Instituts für Chemie und des Interdisziplinären Zentrums für
Materialwissenschaften unter der Projektleitung von Prof. Dr. Beige. Im Rahmen
eines Innovationsworkshops lud das Projekt-Team jetzt regional verankerte
Unternehmen und Wissenschaftler rennomierter Forschungseinrichtungen nach Halle,
um über Einsatzmöglichkeiten der zukunftsweisenden Energiespeicher zu
diskutieren. "Der Workshop war ein voller Erfolg - er lieferte uns wertvolle
Informationen, die die Grundlage der weiteren Projektbearbeitung bilden werden",
bilanzierte Projektleiter Prof. Dr. Horst Beige vom Institut für Physik der
MLU.
Mit Vorträgen und Diskussionsrunden beteiligten sich Einrichtungen
wie das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM, das
Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg, die RWTH
Aachen und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg an der Veranstaltung mit
dem Namen "Energiespeicherung und deren zukünftige Applikationen". Zahlreiche
Unternehmen, unter anderem die Siemens AG und die Q-Cells Clean Sourcing GmbH,
nahmen ebenfalls teil, um die Kundenanforderungen aus Sicht ihrer Branche
einzuschätzen und vorzustellen.