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Agendaprozess Green Economy


Green Economy
© FONA
Das Leitbild der Green Economy ist eine international wettbewerbsfähige, umwelt- und sozialverträgliche Wirtschaft. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das zentrale Thema von Rio+20 aufgegriffen und den Green Economy Agendaprozess gestartet.

Den Auftakt dieses Agendaprozesses bildete die Konferenz „Green Economy – Ein neues Wirtschaftswunder?“ im September 2012 in Berlin gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Dort wurde im Dialog mit mehr als 400 Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Diskussion von Forschungsfragen und Rahmenbedingungen für die Green Economy begonnen. Folgende Partner waren an der Gestaltung der Konferenz beteiligt und haben ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf die Green Economy eingebracht: Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI), Bundesverband deutscher Banken (bankenverband), Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK), Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutscher Städtetag, Finanz-Forum: Klimawandel, Germanwatch e.V., Stiftung 2°, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VFU).

Zur Fortsetzung des Agendaprozesses wurden Anfang Oktober 2013 in Berlin sechs Workshops durchgeführt. Diese bauten inhaltlich auf den Ergebnissen der Green Economy Konferenz auf. Gemeinsam mit eingeladenen Fachleuten und Stakeholdern aus der Forschung, Industrie und gesellschaftlichen Gruppen wurden konkrete Inhalte für eine Forschungsagenda Green Economy erarbeitet. Bei der Erarbeitung neuer Ansätze und Fragestellungen für die Forschung wurden vor allem Ansätze priorisiert, die eine möglichst große Hebelwirkung zum Erreichen der Ziele einer Green Economy entfalten. Ebenso wurde der Fokus auf Lösungsansätze für Zielkonflikte gerichtet, die sich bei der gesamtgesellschaftlichen Transformation zur Green Economy ergeben.

Auf Basis der Ergebnisse der Workshops wird eine Forschungsagenda Green Economy erstellt. Diese Forschungsagenda dient zur Weiterentwicklung der Forschungsförderung im Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA).

Gerne nehmen wir weiterhin Ihre Anmerkungen und Ideen für den Green Economy-Agendaprozess mit auf. Schicken Sie uns dazu gerne eine Email an green-economy@fona.de.

Weitere Informationen zum Agendaprozess erhalten Sie fortlaufend aktuell auf dieser Internetseite.

Agendaprozess FONA³

Agendaprozess FONA3
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