Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT)

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (European Institute of Innovation & Technology, EIT) wurde mit dem Ziel gegründet, die Innovationskraft in Europa und damit die wirtschaftliche Wettbewerbskraft zu stärken. Es wurde im Jahr 2008 mit Sitz in Budapest/Ungarn eingerichtet.

Mediatheksbild - mit dem Titel Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT) (istockphoto)
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Seit 2008 hat das EIT durch seinen Verwaltungsrat strategische Vorgaben hinsichtlich der Innovationsorientierung Europas entwickelt. Mit den so genannten Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities, KICs) wurden enge länderübergreifende Partnerschaften von Akteuren aus dem Dreieck Bildung (Universitäten)- Forschung (Forschungseinrichtungen) - Innovation (Industrie) gebildet, welche die Innovation in definierten Gebieten auf europäischer Ebene voranbringen sollen.
Zu den bisher ausgewählten Gebieten gehören drei zu dem Bereich der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung. Die gesellschaftlichen Herausforderungen einer nachhaltigen Rohstoffversorgung, einer zukunftsfähigen Energieversorgung sowie des Klimawandels werden in je einer KIC adressiert.

Climate KIC: Hier sind als deutsche Partner das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das Geoforschungszentrum (GFZ), die TU Berlin und das Forschungszentrum Jülich beteiligt.

EIT Raw Materials: Zu den insgesamt 14 deutschen Partnern gehören einschließlich des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) als Koordinator fünf Unternehmen, vier Forschungseinrichtungen und fünf Hochschulen.

KIC-Inno-Energy: Aus Deutschland sind hier das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Stuttgart und EnBW als Partner beteiligt.

Die weitere Entwicklung der bestehenden KICs sieht gemeinsame Aktivitäten vor, die über den Partnerkreis der KICs hinausgehen. Insofern sollten diese beobachtet werden.

Darüber hinaus werden in den kommenden Jahren vermutlich weitere Themengebiete zur Bearbeitung im Rahmen von KICs ausgewählt werden. Dazu informiert das EU-Büro des BMBF auf einer gesonderten Web-Seite.

Last update: 15.08.2017