Internationale Wasserstoffprojekte: Skizzen für zweite Förderrunde einreichen
Die zweite Einreichungsrunde für internationale Wasserstoffprojekte ist gestartet. Für Modul 2 der Förderrichtlinie können ab sofort Projektskizzen eingereicht werden. Gesucht werden begleitende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die den Aufbau eines globalen Marktes für erneuerbaren Wasserstoff und seine Derivate unterstützen.
Mit der Förderrichtlinie wollen das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) die internationale Zusammenarbeit bei erneuerbarem Wasserstoff stärken und den Aufbau von Importrouten nach Deutschland voranbringen. Partnerländer der geförderten Projekte liegen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz.
Forschung begleitet internationale Wasserstoffprojekte
Das vom BMFTR geförderte Modul 2 richtet sich an begleitende Forschungsvorhaben zu Projekten aus Modul 1. Gefördert werden unter anderem anwendungsorientierte Grundlagenforschung, wissenschaftliche Analysen und Systemstudien sowie Forschungsarbeiten zur Erzeugung, Speicherung und zum Transport von erneuerbarem Wasserstoff und seinen Derivaten. Auch Material- und Prozessforschung, relevante KI-Ansätze, Forschungsinfrastrukturen sowie Betreibermodelle können Gegenstand der Projekte sein.
Skizzen bis 17. Dezember 2026 einreichen
Projektskizzen für Modul 2 können ab sofort bis zum 17. Dezember 2026 eingereicht werden. Die Skizzen sollen einen Umfang von zwölf Seiten – zuzüglich Anlagen – nicht überschreiten und sind über das elektronische Antragssystem easy-Online einzureichen. Antragsberechtigt sind unter anderem Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Förderfähig sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten bis einschließlich Technology Readiness Level (TRL) 3 sowie Studien. Eine Selbsteinschätzung zum TRL ist der Einreichung beizufügen.
Weitere Informationen zu den Förderbedingungen, die Skizzenvorlage und den Zugang zur Einreichung bietet der Projektträger Jülich auf seiner Förderseite.