Sicherstellung der Entwässerung küstennaher, urbaner Räume unter Berücksichtigung des Klimawandels – Kick-off-Meeting des Verbundforschungsvorhabens StucK

Im Rahmen des Verbundforschungsvorhabens „Sicherstellung der Entwässerung küstennaher, urbaner Räume unter Berücksichtigung des Klimawandels“ (Akronym: StucK) findet am 18. Mai 2015 in Hamburg das Kick-off-Meeting statt. Ziel dieses interdisziplinären Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines sektorenübergreifenden Konzeptes der küstennahen Gewässerbewirtschaftung für urban geprägte Fließgewässer.

Die nachhaltige Bewirtschaftung der Gewässer unter Berücksichtigung der demografischen, ökonomischen und klimatischen Veränderungen ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft in Deutschland. Dringend benötigt werden neue Wissensgrundlagen und als Ergebnis wissenschaftlicher Begleitforschung aktuelle Analysen von Hinderungs-, Belastungs- und Erfolgsfaktoren sowie Prognoseregeln für die Maßnahmeneffizienz eines nachhaltigen Wasserressourcenmanagements im regionalen Kontext.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt im Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM) mit der Fördermaßnahme „Regionales Wasserressourcen-Management für den nachhaltigen Gewässerschutz in Deutschland“ (ReWaM) die Entwicklung von  innovativen Informations-, Wissens- und Entscheidungsgrundlagen für Wasserbewirtschaftung und Gewässerentwicklung. Unter dem Dach des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3) werden durch ReWaM Verbundprojekte gefördert, die sich die Entwicklung entsprechender Systemlösungen zum Ziel gesetzt haben.

Das zeitgleiche Auftreten von Binnenhochwasser und erhöhten Tidewasserständen ist bezogen auf den Klimawandel und dessen Folgen ein erkanntes Problem. Zu den BMBF-geförderten ReWaM-Projekten gehört daher auch das Verbundforschungsvorhaben „Sicherstellung der Entwässerung küstennaher, urbaner Räume unter Berücksichtigung des Klimawandels“ (Akronym: StucK). Der Schwerpunkt dieses Projektes liegt u. a. auf der Analyse der hydrologischen Zusammenhänge und deren Auswirkungen bis hin zur Entwicklung von Bewirtschaftungsstrategien für ein sektorenübergreifendes Konzept der küstennahen Gewässerbewirtschaftung für urban geprägte Fließgewässer unter Berücksichtigung des Klimawandels.

Das Verbundprojekt wird vom Landesbetrieb für Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), Hamburg, koordiniert. Zu den wissenschaftlichen Verbundpartnern gehören das Institut für Wasserbau der Technischen Universität Hamburg Harburg (TUHH) sowie das Institut für Bodenkunde und das Biozentrum Klein Flottbek der Abteilung Angewandte Ökologie der Universität Hamburg (Uni HH). Praxisverbundpartner sind die hydro & meteo GmbH & Co. KG (h&m) und das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut gGmbH (HWWI).

Zu den assoziierten Verbundpartnern gehören u.a. der Deutsche Wetterdienst (DWD), die
Hamburger Stadtentwässerung, die Freie Hansestadt Bremen, die hanseWasser Bremen, der Bremische Deichverband am rechten Weserufer, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, der Deich- und Hauptsielverband Dithmarschen, der BUND Hamburg und der NABU Hamburg.

Das mit Bundesmitteln geförderte Verbundforschungsvorhaben StucK startete am 01.04.2015 und endet am 31.03.2018. Am 18. Mai 2015 findet in Hamburg das Kick-off-Meeting statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt:
Dieter Ackermann
Freie und Hansestadt Hamburg
Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer
Telefon: +49 40 428 26-2512               
E-Mail: dieter.ackermann@lsbg.hamburg.de