Klimawandel und Stadtgrün aus der Perspektive des BMBF

Rede Staatssekretär Georg Schütte, Bundesministerium für Bildung und Forschung, anlässlich der Sitzung des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) mit den Geschäftsführern der Landesverbände in Berlin
Es gilt das gesprochene Wort.

Sehr geehrter Herr Wurmb,
sehr geehrter Herr Kloos,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

vielen Dank für die Einladung und die Gelegenheit, mit heute Ihnen das Thema Klimawandel und Stadtgrün aus der Perspektive des BMBF zu diskutieren.

Nachhaltige Stadtentwicklung, die einer solchen Entwicklung zugrunde liegenden Planungen, aber auch die Rolle der Städte und Kommunen in solchen Prozessen sind für uns im BMBF ein gewichtiger Themenkomplex. „Es sind die Städte, wo der Kampf um eine nachhaltige Entwicklung gewonnen oder verloren wird" konstatierte schon das High-Level Panel für die 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung. Dazu nur zwei Zahlen: Bis zu 80% der weltweit genutzten Energie und Ressourcen werden derzeit in urbanen Räumen verbraucht; mehr als dreiviertel der globalen Emissionen werden dort erzeugt.

Ich möchte Ihnen daher im Folgenden zeigen, wie wir im BMBF ein solches Thema aufgreifen, wie wir vom Programm zu Förderrichtlinien bis hin zu Projekten kommen – und Ihnen dies mit Beispielen zu „Klimawandel und grün in der Stadt" illustrieren.

Einleitung

Meine Damen und Herren,

der Klimawandel hat uns schon erreicht – allen Skeptikern zum Trotz. Eine wichtige und fühlbare Ausdrucksform des Klimawandels ist die Häufigkeit von Hitzetagen. Sie nimmt in Deutschland zu und ist gerade in Städten besonders stark merkbar. Was machen Sie an einem Hitzetag? Sie gehen gern in einen Park mit Bäumen – am besten mit einem See. Dass dort die Hitze erträglicher ist – für diese Erkenntnis braucht es kein Forschungsprogramm.

Aber, wie können wir es erreichen, dass wir genügend solcher Inseln der Erholung finden und dass sie möglichst gute Wirkung zeitigen – das wiederum ist eine wichtige Forschungsfrage.

Wir alle wissen, dass Ökosystemleistungen wie diese keine Selbstverständlichkeit sind. Die „grüne Stadt" steht zwar ganz oben auf der Tagesordnung bei Stadtbewohnern, Stadtplanern und Klimaexperten, aber heute stehen auf dieser Tagesordnung auch der Nachverdichtungs- und Bebauungsdruck.

Rolle des BMBF - Forschungsfragen

Die Politik und die Stadtplanung müssen abwägen – wo kann gebaut werden, wo sollte die grüne Wiese bleiben? Wie sollen Bebauungslücken in Städten gefüllt werden – „grün", „grau" oder können auch Brachflächen bleiben? Für solche Planungen benötigen alle Beteiligten Entscheidungsgrundlagen – und hier fehlt es oft an Informationen. An dieser Stelle setzen die BMBF-Forschungsprogramme an – mit den Perspektiven der Nachhaltigkeit, der Biodiversität und der Notwendigkeit, uns an Klimaveränderungen anzupassen

Solche Themen zu bearbeiten, setzt voraus, dass Grundlagenforschung und angewandte Forschung Hand-in-Hand gehen.

Um uns an Klimaveränderungen anpassen zu können, müssen wir wissen, wie sich das Klima verändert. Das BMBF finanziert Projekte in der Forschung, die unser Verständnis für das Klimasystem verbessern, ebenso Projekte, die Computermodelle für das Klima weiterentwickeln und mit den neuesten Erkenntnissen anreichern. Wichtig sind, gerade für die nationale und internationale Klimapolitik, Projekte, die diese Computermodelle in internationalen Vergleichsstudien auf den Prüfstand stellen ergänzt um Prognosen für die Zukunft. Diese Prognosen nutzt der Weltklimarat. Genauso nutzen aber auch die angewandten BMBF-Forschungsprojekte die Ergebnisse aus der Grundlagenforschung. Zum Beispiel, um zu untersuchen, welche Baumart wo gepflanzt werden sollte, damit der Baum auch in 30 Jahren noch gesund ist.

Warum muss man das untersuchen? Wenn Hitze- und Trockenphasen zunehmen, sind Pflanzen nicht nur Teil der Anpassung an den Klimawandel, sondern durch die Wasserverfügbarkeit auch betroffen.

Weitergehende Fragen aus der Perspektive des BMBF sind die Funktionen von urbanem Grün – welche genaue Rolle spielen grüne Infrastrukturen für die Nachhaltigkeit? Wie verbessern sie die Widerständigkeit gegen den Klimawandel, die Klimaresilienz? Welche sozialen Funktionen kann grüne Infrastruktur übernehmen? Auch die Frage nach der Klimagerechtigkeit wird dabei gestellt. Der Durchgrünungsgrad aus stadtklimatischer Perspektive entspricht nicht unbedingt dem gesellschaftlich gewünschten Durchgrünungsgrad. Hier besteht Forschungsbedarf, denn weder die Forschung noch die Umsetzung von Projekten soll an der Gesellschaft vorbei geschehen – Inter- und Transdisziplinarität ist uns für angewandte Forschungsprojekte ein zentrales Anliegen.

Programmatische Ausrichtung der BMBF-Forschung

Im Folgenden möchte Ich Ihnen erläutern, wie das BMBF den Rahmen für die Forschungsfragen setzt. Wie kommen wir zu den Fragen, die ich gerade beispielhaft umrissen habe? Und wie werden daraus Forschungsprojekte?

UN-Agenda 2030 als politischer Rahmen

Den politischen Rahmen haben die Vereinten Nationen vor zwei Jahren mit der Agenda 2030 gesetzt: sie gibt 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung vor. Und setzt auch für uns in der Forschungsförderung Standards. Gleich drei dieser Ziele sind hier von besonderer Bedeutung:
Das erste ist „Gesundes Leben für alle" – ohne Grün in einer Stadt ist dies kaum vorstellbar.
Zweitens, „Nachhaltige Städte und Siedlungen" ist in diesem Kontext besonders wichtig – es gilt, Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu gestalten. Und dazu gehört natürlich auch urbanes Grün.
Das dritte Ziel „Landökosysteme schützen" soll unter anderem dem Verlust biologischer Vielfalt ein Ende setzen. Wie das mit urbanem Grün funktionieren kann – auch das adressieren BMBF Forschungsprojekte.

Charta „Zukunft Stadt und Grün"

Sie, der BGL, haben im Jahr 2014 die Charta „Zukunft Stadt und Grün" mit initiiert. Auch hier finden sich entsprechende Ziele. Das Engagement, das Sie in Ihre Vision für eine bessere, grünere Stadt gesteckt haben, verdient großen Applaus. Ich hoffe, ich kann Ihnen heute verdeutlichen, dass viele der Handlungsempfehlungen in auch neuen BMBF Projekten mitgedacht werden.

Rahmenprogramm FONA3 - Forschung für Nachhaltige Entwicklung

Für die Förderpolitik in Deutschland braucht es aber noch mehr. Notwendig ist ein thematisch fokussiertes Förderprogramm, das auch von der Gesellschaft getragen wird. Deswegen setzen wir uns regelmäßig mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und der Zivilgesellschaft zusammen, um relevante Programme zu erarbeiten und weiterzuentwickeln. Für den Bereich Nachhaltigkeit haben wir das aktuelle Rahmenprogramm „FONA3 – Forschung für nachhaltige Entwicklung". Erklärtes Ziel des Rahmenprogramms ist, Entscheidungsgrundlagen für zukunftsorientiertes Handeln zu erarbeiten und innovative Lösungen für eine nachhaltige Gesellschaft zu liefern.

In FONA3 haben wir drei Leitinitiativen erarbeitet: zu den Themen Green Economy, Energiewende – und Zukunftsstadt. Die Leitinitiativen zeichnen sich durch besondere Anwendungsnähe aus und beziehen Stakeholder wie Unternehmen und Kommunen an definierten Punkten in die Forschungsarbeit ein. Insgesamt geht es darum, Umsetzungsprozesse zu unterstützen und dadurch deutliche Impulse für eine nachhaltige Entwicklung zu geben.

Identifizierung von Forschungsthemen

Aber wie kommen wir aus der Meta-Ebene, aus dem Rahmenprogramm FONA3, zu den konkreten Forschungsthemen, zu den drängenden Forschungsfragen, die unbedingt bearbeitet werden sollten?

Seit einigen Jahren haben sogenannte „Agendaprozesse" dabei wachsende Bedeutung; sie helfen uns, Forschungs- und Umsetzungsbedarfe im Bereich Nachhaltige Entwicklung zu ermitteln. Wir haben gelernt, dass auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung Forschungs- und Handlungsprogramme nur dann wirksam werden können, wenn möglichst alle betroffenen Stakeholder und Interessenvertreter bei dieser Entwicklung beteiligt werden. Zu diesen Stakeholdern gehören die Wissenschaft, die Politik, die Verwaltungen genauso wie die Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen und Bürgerinnen und Bürger.

Forschungsförderung beginnt also für uns damit, dass Workshops und Austauschforen verschiedenster Art initiiert werden, die alle relevanten Gruppen zusammenbringen. Dort werden die zentralen Probleme identifiziert. Es wird, gern auch mal sehr kontrovers, diskutiert, welche Beiträge Forschung zur Lösung der Probleme leisten kann und die Frage behandelt, wie es gelingt, die Ergebnisse auch den Stellen zugänglich zu machen, die letztendlich mit dem Problem umgehen müssen.

Mithilfe dieser Agendaprozesse werden drängende Gegenwarts- und Zukunftsfragen herausgefiltert, die offensichtlich verschiedenste Interessengruppen und die Gesellschaft insgesamt bewegen. Und genau diese Fragen bilden dann die Bausteine für die Ausrichtung der Forschung in den nächsten Jahren.

In Bereich der Zukunftsstadt hat dies die Nationale Plattform Zukunftsstadt geleistet. Hier haben mehr als 100 Experten aus den Kommunen, der Wissenschaft und der Wirtschaft eineinhalb Jahre zusammengearbeitet, um eine strategische Forschungs- und Innovationsagenda zum nachhaltigen Umbau der Städte und Kommunen zu erstellen. Die Empfehlungen der Experten orientieren sich dabei an der Vision einer nachhaltigen, ressourceneffizienten und klimaangepassten Stadt der Zukunft.

Förderrichtlinien

Im Ergebnis solcher Prozesse formulieren wir dann ganz praktisch Förderrichtlinien, in denen zu den identifizierten Forschungsthemen zu Projektvorschlägen aufgerufen wird. Die Förderrichtlinien zeigen übrigens auch auf, wer berechtigt ist, einen Antrag zu stellen – auch wenn hier in aller Regel niemand ausgeschlossen wird. Trotzdem: Die Zielgruppe divergiert abhängig vom Thema. Natürlich sind die Universitäten und Forschungseinrichtungen wichtige Adressaten. Aber auch kleine und mittlere Unternehmen, Vereine und Kommunen sind regelmäßig mit an Bord. Oft ist es sinnvoll, sich für die Antragstellung in Verbünden zu organisieren – um allen Aspekten der Förderrichtlinie gerecht zu werden.

Denn die Förderung knüpfen wir angesichts der Herausforderungen, die ich geschildert habe, an hohe Anforderungen:

  • In wissenschaftlicher Hinsicht müssen die Projektvorschläge selbstverständlich eine hohe Qualität haben und originell sein.
  • Das genügt uns aber nicht, denn wir wollen, dass die Projekte Wirkung entfalten. Deshalb ist uns die Verbindung von Forschung und Praxis außerordentlich wichtig. Konkret heißt das, Kommunalverwaltungen oder kommunale Betriebe sollen in den Projekten auf Augenhöhe mit der Forschung zusammenarbeiten und die Erkenntnisse so möglichst unmittelbar in die Praxis bringen.

Gutachter und Gutachterinnen beraten uns darin, in wie weit die Anträge den Anforderungen gerecht werden. Diese Expertise suchen wir für jede Fördermaßnahme gezielt aus. In unseren Gremien arbeiten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, aber auch Unternehmen und Verbände, wie z.B. dem Städte- und Gemeindebund, sind vertreten.

Meine Damen und Herren,

wo enden wir mit solchen Prozessen? Das möchte ich Ihnen mit Hilfe eines Überblicks über die aktuellen Fördermaßnahmen zeigen, die direkten Bezug zu Klimawandel und urbanem Grün haben.

Zukunftsstadt: Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region

Anpassung an den Klimawandel steht im Mittelpunkt der Förderaktivität „Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region" unter dem Dach der Leitinitiative Zukunftsstadt.

Mit den Projekten wollen wir dazu beitragen, regionale Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen, und zwar durch transdisziplinäre und bedarfsorientierte Forschung. Die Arbeiten gehen von konkreten Bedarfen für die Klimaanpassung ins Städten und Kommunen aus und entwickeln dafür neue, innovative Handlungsoptionen. Damit wollen wir die Anpassungskapazität der Städte stärken, im Sinne eines Mehrfachnutzens aber gleichzeitig Beiträge zum Klimaschutz liefern.

Ziele der Förderrichtlinien mit Bezug zur „grünen Stadt sind

  • der Erhalt von ökologischen Dienstleistungen,
  • die klimaangepasste Nutzung von Ökosystemen,
  • und die Verbesserung von Gesundheit und Lebensqualität.

Über diese spezifischen Themen hinaus erwarten wir von den Projekten auch Erkenntnisfortschritte zu Treibern, Hindernissen und Wirkungen von Umsetzungsprozessen. Dabei haben die Projekte Modellcharakter; die Ergebnisse sollen auf andere Regionen und Handlungsfelder übertragbar sein. Wie das konkret funktioniert, möchte ich an zwei Beispielen aufzeigen.

Ich habe eben schon angesprochen, dass Bäume und Pflanzen auch selbst vom Klimawandel betroffen sind. Das Karlsruher Institut für Technologie, kurz KIT, widmet der Frage, wie die Widerstandsfähigkeit von Bäumen, die in Städten starker Belastung ausgesetzt sind, erhöht werden kann. Dafür konnte das KIT das Gartenbauamt und Forstamt der Stadt Karlsruhe als Partner gewinnen, aber auch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg ist mit im Boot. Die Forschung geht hier gemeinsam mit den späteren Nutzern ein Problem an.

Das zweite Projekt, das ich kurz anreißen will, widmet sich der konzeptionellen Frage, wie integrierte Strategien entwickelt werden können, um blau-grüne Infrastrukturen zu stärken. In der Hitze ist die Kombination aus Wasser und Pflanzen eine ideale Erholungsinsel. Die Liste der Partner zeigt, wie transdisziplinär die Frage bearbeitet wird – mit dabei sind unter anderem

  • die naturwissenschaftlich-technische Forschung: das Institut für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart und eine Professur für Green Technologies in Landscape Architecture aus München
  • ein Unternehmen: die HELIX Pflanzen GmbH,
  • eine Stadtverwaltung: die Abteilung Stadtklimatologie der Stadt Stuttgart, sowie deren Garten-, Friedhofs und Forstamt,
  • aber auch sozialwissenschaftliche Forschung: das Institut für sozial-ökologische Forschung aus Frankfurt.

Im Vordergrund des Projekts steht der Mehrbedarf an Wasser für grüne und blaue Infrastrukturen – mit Blick auf Klimawandel und Trockenheit. Das Projekt wird seine Lösungsansätze in Impulsprojekten der Öffentlichkeit präsentieren. Vielleicht werden Sie einem dieser „mobilen grünen Zimmer" einmal selbst begegnen, denn sie werden in den Innenstädten von Stuttgart und Frankfurt zu sehen sein.

„Stadtklima im Wandel"

Sie können sich vorstellen, dass beide Projekte, die ich eben vorgestellt habe, Informationen über Hitzeinseln in der Stadt brauchen – und natürlich auch Prognosen für die Zukunft. So geht es nicht nur diesen Projekten, sondern auch vielen Stadtplanern – zum Beispiel bei Fragen, ob sich der lokale Hitzeinsel-Effekt mit einer Grünanlage reduzieren lassen würde. Und wie Grünanlagen in der Stadt gestaltet werden sollten – ein großer Park oder viele kleine Grünflächen?

Ein Klimamodell kann solche Informationen nicht liefern. Wohl aber ein Stadtklimamodell, das eine hohe Genauigkeit in der betrachteten Fläche erlaubt und die Daten aus Klimamodellen weiterverarbeiten kann. Ein genau solches Modell wird in unserer Fördermaßnahme „Stadtklima im Wandel" von Grund auf neu entwickelt. Es wird alle relevanten stadtklimatischen Prozesse erfassen und soll damit eine nachhaltige Stadtplanung möglich machen. Das Stadtklimamodell wird Praktikern gemeinsam entwickelt und ihnen als unmittelbar nutzbares Werkzeug zur Verfügung gestellt.

KMU innovativ

Ein letztes, ganz anders geartetes Beispiel das ich erwähnen möchte, ist unsere Fördermaßnahme „KMU innovativ". Wie der Name schon sagt, ist die Hauptzielgruppe kleine und mittlere Unternehmen. Diese können im Verbund mit anderen Partnern Anträge zu den Themen Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel stellen. Ganz anders als bei den anderen Fördermaßnahmen können hier alle sechs Monate Anträge eingereicht werden. Unser Ziel ist die Unterstützung risikoreicher, anwendungsbezogener und technologieübergreifender industrieller Forschungs- und vorwettbewerblicher Entwicklungsprojekte. Damit soll die Innovationsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Deutschland gestärkt werden.

Und auch hier finden Sie Beispiele für die „grüne Stadt": Ein Unternehmen in Neustadt an der Weinstraße hat sich mit der Technischen Hochschule Bingen zusammengetan, um ein mobiles und modulares Vertikalgartensystem zu entwickeln. Das soll möglichst autark betrieben werden und flexibel im urbanen Raum oder in Gebäuden einsetzbar sein – zum Beispiel in einer Schule oder auf einem Bahnhof.

Abschluss

Meine Damen und Herren,

ich hoffe, ich konnte Ihnen zeigen, wie wir im BMBF Forschungsförderung angehen und dass die Forschungsthemen das Ergebnis strukturierter Prozesse mit breiter Beteiligung sind.

Ich hoffe, ich konnte Sie auch überzeugen, dass wir im BMBF das Thema „Grün in der Stadt" aus den verschiedensten Blickwinkeln aufgreifen. Und wenn ich zum Schluss noch einmal auf „Ihre" Charta „Zukunft Stadt und Grün" schaue, sehe ich ein Reihe von Handlungsempfehlungen, die sich in unseren Projekten wiederfinden –unsere Prozesse haben hier offensichtlich recht gut funktioniert.

Die Charta adressiert auch direkt die Forschungsförderung – mit einem Fokus auf die bau- und vegetationstechnische Forschung. Ich denke wir sind hier insbesondere mit den gerade gestarteten Projekten im Rahmen der Leitinitiative Zukunftsstadt schon gut auf dem Weg. Ich lade Sie herzlich ein, sich die Ergebnisse dieser Projekte anzuschauen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.