Königswinter wird zum internationalen Zentrum der Klima-, Energie- und Erdsystemforschung

Zum Auftakt des Förderprogramms für Klima-, Energie- und Erdsystemforschung versammelt das erste Treffen aller ausgewählten internationalen Forscherinnen und Forscher und der deutschen Partner am 11. und 12. Oktober in Königswinter Expertise auf Weltniveau. Sie werden für die nächsten vier Jahre an renommierten deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Rahmen des deutsch-französischen Programms „Make Our Planet Great Again – German Research Initiative“, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird, forschen.
Zusammen mit ihren deutschen Forschungspartnern reisen die 13 ausgewählten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt auf Einladung des DAAD, der das Programm durchführt, nach Königswinter, um einander kennenzulernen und sich fachlich auszutauschen. Das Treffen dient zudem der Information über den detaillierten Ablauf des auf vier Jahre angelegten Programms und die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten der Forschenden.

„Der Klimawandel gehört zu unseren größten Herausforderungen – weltweit, aber auch hier in Deutschland. Wir brauchen starke Beiträge aus der Forschung, um ihn in den Griff zu bekommen. Deshalb haben wir gemeinsam mit Frankreich die Forschungsinitiative ‚Make Our Planet Great Again' ins Leben gerufen“, sagt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, deren Ministerium die deutsche Programminitiative seit 2017 fördert. „In diesen Tagen bauen die ersten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre neuen Forschungsgruppen in Deutschland und Frankreich auf. Sie arbeiten daran, den Klimawandel zu verlangsamen und seine Folgen zu beherrschen. Diese gemeinsame Initiative zeigt: Deutschland und Frankreich sind entschlossen, die Ziele des internationalen Pariser Klimaabkommens zu verwirklichen.“

Der vertiefte fachliche Austausch wird auch von den beteiligten Projektträgern des BMBF – Projektträger Jülich (PTJ) in Jülich und Rostock und DLR-Projektträger – maßgeblich unterstützt.

„Im Lichte der jüngsten Forderungen des Weltklimarats ist die Schaffung wirksamer internationaler Mechanismen für den Wissenstransfer und die grenzüberschreitende Förderung der besten Forscherinnen und Forschern eine wesentliche Aufgabe bei der Bekämpfung des Klimawandels“, sagt DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel. „Das deutsch-französische Förderprogramm für Klima-, Energie- und Erdsystemforschung zeigt, welch entscheidende Bedeutung die internationale Zusammenarbeit gerade in diesem Forschungsbereich hat und dass der Forschungsstandort Deutschland auf exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus diesen Disziplinen große Anziehungskraft besitzt.“