Leitinitiativen

Die Leitinitiativen für Nachhaltigkeit sind die politischen Prioritäten in FONA³. Mit den drei Themen Green Economy, Zukunftsstadt und Energiewende werden zentrale Systeme menschlichen Zusammenlebens benannt, deren Transformationen von fundamentaler Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit unserer Lebens- und Wirtschaftsweise sind.

Wir beginnen nicht mit der Frage, was die Forschung der Gesellschaft anbieten kann, sondern welche Lösungen gebraucht werden. Damit zielen die Leitinitiativen auf möglichst hohe Relevanz für Transformation. Dies bedeutet einen Wechsel der Programmlogik von einer Angebots- zu einer Nachfrageorientierung.

Stadt, Wirtschaft und Energieversorgung sind menschgemachte Systeme von besonderer Komplexität. Forschung, die zu einer Transformation dieser Systeme beitragen soll, muss von Beginn an die Grenzen etablierter Forschungsfelder überwinden und systemisch denken. Dafür wird die schon eingeübte Ressortzusammenarbeit, insbesondere mit den Bundesministerien für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und für Wirtschaft und Energie (BMWi), konsequent auf den gesamten Prozess ausgedehnt, von der Themenfindung über die Auswahl und Durchführung bis hin zur Realisierung und Praxiseinführung.

Die durchgehende Orientierung der Leitinitiativen an der Umsetzung der Forschungsergebnisse erfordert in allen Programmbereichen eine möglichst große Offenheit. Das Programm hat einen Plattformcharakter: Beteiligte und Betroffene aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie Vertreter und Vertreterinnen aus der Zivilgesellschaft werden von Beginn an in die Projekt- und Forschungsabläufe eingebunden.

Die drei Themen Green Economy, Zukunftsstadt und Energiewende wurden dementsprechend im Dialog identifiziert und in Agendaprozessen thematisch aufbereitet. Sie werden in FONA³ mit konkreten Aktivitäten unterlegt und im Diskurs systematisch weiterentwickelt.  Sie sind als erste Leitinitiativen zu sehen. Da FONA³ sich als lernendes Programm versteht, können bei Bedarf auch weitere Leitinitiativen benannt und bearbeitet werden.

Zuletzt geändert: 25.12.2014